Speißkammel. 175
ftll auffderHirnsckalenmitTaubtnblut.Esist ^kl. "bxaber in dem Theil das Rosenshl zu ernenntenBresten erfahren.Anderer ThierBlut lassen wir fahren.
Vom Fetteder Thier/als daist/
Schmaltz/Unschlltt/und
dergleichen.
^s>Irfonnen etlicher Thier Fettigkeit / als 6'!«,"^Sckmaltz/Sveck / Unscklltt und derglel, ^l.iib«chen/in unfern Temschen Küchen nicht wolent«""bahren : Darumb gcmeldte Fette auch in dieGpeißkammeraneinkühllruckenOrt in die«Hohegehoren/auffdaß manssslfch zu Spei<sen und anderer Nolhdurffl haben und findenmöge: Und ehe wir an den Brauch der Feistetommen/wöllenwireinwenigmelden/wiemandie Fettigkeit der Thleren vor alten Zeiten zumGottesdienst genommen/und was an stattder-selben bey unsjetzund« kommen sey.
Das Feiste von dem zahmen ge-
hörnetenEßviehe/ward vor Zeitenzum Gottesdienst verbrannt.
Z>)e Juden durfften weder Blut noch Fette/ l.evic.,.zc7^^wasgeopffer ward/beyTodtschlagen in derGptlßgeniessen : Sowar ihnen das Schwel,nenficisck zumal verbotlen.I.cvlt.l!.
DasFetteder zahmen Thierwar dem Her-ren im Stiffl vom Priester zu einem lieblichenOpffermilFewerverbram: Sonderlich dz Fei-ste/so umb dieNieren der Lenden/ undamMtz
ge.