Speißkammer. 17,
cmswar/ wiederumb abgesckaffet worden/ wieseine Epistel zu den Galalern/Colossern/und andie Corimhier/außweisen : Dann erwoltfeine aufferbaw« Kirchen mit solchen und der»gleichen äufferlicben Ceremonien /diegememig.lich zu einer Superstilion und Mißbrauch ge.rathen / frey und unbeschwärt haben. Umbdeß willen redet er von den Speisen zum Tismochao gar ernstlich/und spricht : AlleCrea«tur Gottes ist gm / und nicht zu verwerffen/wann sie recht und mit Dancksagung genossenwird. Und an einem andern Orch: tass«euchkein Gewissen über Speiß undDanck ma,chen. Hiemithat schon der Apostel das Be-er« vom Blut und Erstickten / widerruffen/und die Kirchen frey gestellt. Aber solche Apo-stolische Freyyeit tan man auch mit Blut wen«nen/von denen sodenSchlüssel der Trtamnußvermeynen zuhaben/nickt erlangen. Siehe/ungefchr warickdenTeologenbeynahe in ihrAmpi geschritten/dazu hat mich das Blut ver-ursacht.
In Summa/ unsere Bawren lassen ihnendas Säwblut nickt verbieten / fürnemlich zwi-schen Weihenachten und Faßnacht / wann siedieSchweinscklackthalten/unddenfettenSHu-en ihren Todt begehen.
Zu dem lassen die Herren der Rehen undHasenschweiß / sampt den erstickten und er-strumvten KrammatSvögeln / nickt gern außden Küchen kommen. Darumb wollen wirweiter sehen/was im Blut für Krafft unndWürckungseye.