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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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168
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,63

Ver Teutschtn

InnerlicherBrauch derBi-bergeil.

. s)HIberGeil/sagt Dio<colic!c5,inBolty oder

^Bachmünß Wasser oder Pulver auff^.

A.v'nl^ Quintleinetngetruncken/bringt den Weibern

«HP. HZ

Wclbcr

Geburt.

^!rie und

Schlau.

genGifft.

Bauchbla

hen.

Gnmmen.

ihre Blumen / treibt auß das Bürdelein oderNachgeburt sampt der reckten Fruckt. Ein hal-besQmntl. also eingenommen/dünckt mich zueinem mahl genug seyn. <32lenu« sagt/ eshabihm solche Kunfi me gefehlet.

Bibergeil ist gut für das lödllich Gifft Ixieund der Schlangen.

Bibergeil mit Essig eingeeruncken/ vertreibtdie Blähung deß Baucl'S/dasOnmmen undSckluxenvon iiberstüsslgen seuchteDämpffenDchluren. und Winden entstanden.

(3alenuz verordnet die Bibergeil in 0x/>cr2to,dasifi/in!>olc2, zuTemsch/ mit EssigundWasservermisckt.

In den Apochecken bat man von Bibergei-len ein berühmte Artzney für obgemeldte Bre-fiensonichtallerdingsjuverachtenist/heistOia.caltorium.

Eufferlicher Brauch der

Bibergeil.

Mkle iehrer stimmen zusammen / und wollen'"'daß dle Biber. Geilen für alle bresten derSpan-oder Sennadern/ so von der fallendenSuchtun?ar2l/a5 lahmworde/fast nutzlichseyn/doch wte vorgemcldt / daß die bresthafftenGlieder nicht zu dürr erscheinen.Man pflegt die

Biber-

Genn-A,dem.