Gpeißkammer. »47
tsnnen mit ihren Weidleuthen denselbigennachzusieklen/darumb lassen wlr unsan denza,men genügen/bißuns die frembde selbst zu han»den fiossen.
Nach den Hünern und Capaunen / ziehenwirTeutscheGännß/EntenundTauben^ehö'renin dieKüchen / vor fiarcke gesunde Leuth:Und dieweilsie allzumahl scdwehr zu veroauen/und grobe Nahrung geben/ lass-n wirßenicktfür die Krancken tragen: Eswär dann in dererst« ein Mge gebratene Gans/die möchte manohn Schewe mit andern guten Speisen fünra,gen: Im Westcrich und im Rleß / als umbNölligen/Mlckt man vielGannß.
Die wiloe Gannß/Antvogel und sonderlichdie tleinm Rheinenten/ werden für den zahmengelobt. Neben diesenVögeln findet man auchWasstrhüncr/Higltztn / Teuchlein/Bruch-schnepflein/oder Habergeißlein/ sampt viel an,dern Wasservögew in Teutschland: So kom-men auch offt unversehens über das Feldgefiogen/Dannfincken Krannick / Schwanen/schwarlzeStorcken/Reyher/scharlen/und der-gleicken/sind gute Kochvögcl /und gehören fürdie Hungerige.
Wir ziehen auch in unscrn Höfen/als in derWetteraw und sonst/viel Tauben/die kommender Kücken unnd Speißkammer wohl zupaß/und ist eine gute Speiß für gesunde Leuth:Die Krancken mögen leicht haben/lassen sich anHünern ersättigcn.
In den Herrn Höfen zeucht manPfawen/ftembde Indianische Hüner / die wollen wir
K ij ihnen