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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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132
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Bauch er<

weichen»

Olffl.

izl, VelTeutschen

?lm.!.b..s. Kürtzlick/Oelistzuvttlen Dingen einnu<z<licher und brauchlicher Gafft / innerlich undäusserlich zu geniessen/allenlhalbengemein.

Innerlicher Gebrauchest

Oels-

zV^Nler allen Oelen ist das frisch/süß/ wolrie-^^chend und schöne Baumöl vo den unzeiti»gen -Oliven gewonnen / gesunden teuten am be>sten und nützlichsten / dann esbekompt (in derSpeiß genossen) dem Magen fast wol und er»weicht den harten Bauck.

Für alles eingenomtnc Gifft sonderlich dasdie Darm zerschneidet und verschrei/ soll manfrisch BlUlM-Oel lrincken / dann es benimptdem eingenommenen EM die ^rafft/ daß esnicht zu sehr Schaden mag. Umb deß willen/warmjemandtKdlich Giff« hätte eingenommen/demselben sol manofft / jeems über das ander/Baum Oel (sage viosconäc«) zu lrincken ge«ben/un verhelffen/daß er fich wol und stets er«bräcke.

tcnem gescheiter Gersten.Wassereingctruncke/erweichet den harten Bauch/und bringt denSlulgang.

EinHandvollRautttnblätMiNlz.oderiz.ioth Baumöl gesotten/ und warm getrunckenmllte« das grausame Bauchgrimmen / undtreibt auch auß die Spulwurm., AndereBräuch deßBamn-Oels/wiffendieHerren koch am besten.

Eusser-

Uli. >, c. ^8.

B'Ulch er»wrichcn.

Bauch,q ünmen.