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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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i>4 D" Deutschen

Kuchen und über Tisch / und vertritt an vielenOrten manchen Mangel / vicl Speisten wer-den mit Essig gebessert/ deren mansonsten n«chtiumhochstenacktenwlll / der Kochfisch/Krebs/Fleisch oder Rrautkocken/ bald lasitlihm oenEsslgkrug zutragen/ und istdeß Essigs in armerLeuch Kücken/weniger dann dieHöürlzzuenl«raehen: zu dem so mögen arme ieute oes Nemsofftermahls ehe dann deß Esslgs enlberen/ undob man schon nickt allwegen Weinessig welcherder allerbeste isi/bekomen kaiv so mag ma an statdesselben/Bleress,g/Byrn und Holtzäpffeliesslg mackeu/mit welchem arme ieme sich gerngenügen lasscn/darumb ist dieses wohl geredt:

Wasser und Brot»/

Brauche manzur Notb/KansiSaltz/Esslg darzu haben/

Dabey solmdich nicht klagen.

Wie man Essig in wenig Tagen

machen soll.

HxIe gemeine Regel Esslg zu setzen ist diese.^Fiilleein FaßleinoderKrug mitgmemfir<nenWein/ «was über die Helffte/ legs «lichTag verstopf in die heisse Sonn/ oder hinter denFeurhei d/fo verändert sick von oerstäten War»me der Wein in EL'g/«st aber vorhin Essig imFaßlein oderKrug gewesen/desto eher veränderesich der Wemin Essig.Eine andere iehr. Nim einen Butterhafen

der