Speißkammer. ly
auch der Cssig den Überfluß des Weinsdämpfl Weinst«nnd niederlegt: deßhalben volle Weinbrüver beissußofftermahlsdenselbenbelieben/lhrerellicheessendampffen.vorhin einen halben Shilling bitterer Man-deln/oder Pfersichkern chun darauffein TrunckEssig/so tan der Wein nicht übersich steigen/an-dere dämpffen den übrigen Wein mit sawerNCappis / mit Weinessig genossen / sie nehmendarjurohe>9äringaußderThllnntn/dasmüsssen wohl gesunde Speyessen seyn / ftlgtderE-picurus.
So ist nun Essig nichts anderß / dann ein vi°umVerstorbener oder gelobter Wein/der sc,nengu< moillm»,,len Nahmen und Geschmack/durch fahrlässige a^i.l,!, i.Zufällverlobren hat/ welchesofftermahls nickt ^'"»^ c^.deß Weins sondern deß Haußher«,, schuld ist/ ^'der den Wein entweder nickt weiß zu ballen/oder auß Fahrlässigkeit die Weinfässer halblähr an warmen Oenern Halligen / alßdannmuß der Wein wohl sckwachwerden / undzuletzt/wo «anders nickt gar verdirbt/in Essig sickverändern. Wann oas geschickt/so ist er dochnickt verworffen/hat allein den Namen/Wein/und Weins'Gesckmackperlohren/wie bannet^licke sprechen/Essig sey ein zerstörter Wein.Undob dem gleich al so wäre / so ist er doch seiner Eh-ren nicht gar entsetzt: Ursach dessen, weil der Es-sig wird zur Speiß und Artzney für die Käyser/Konige/ und gemeine leutlL / zur Nolhdurfft/WollustundUberfiußauffgetragen.
Arme ieulhe / so eine Haußhaltung haben/und einen Staat führen/ könnendes Esslgsnitwohl entrachen/dann Essig spart Wiirtz in der