Speißkammer. "i
zu zittern und zu straucheln / nicht lang dar- Schlag,nach überfäll sie der Schlagt« fallende Sucht Fallendedas Podagra/viel und mancherley fauler Fie- Sucht,ber/ Verwinung der Vernunffl/Vergessen- Podagra,heil/seltzame Träume und Begierde/ mancher- «^«,„,,5ley Unruhe/und in Summa/ Weinsauffenlo- ^"p^'^'cket den gähen Tod/dann die natürliche Kraff.ten werden außgeloscht'allerdings wie der bren-nende Dockt / in einer vollen Ampeln mit Oelüberschüllel/muß außgehen und verleschen.
Kraft und Würckung des Weins/all den vollen Zechbrüdern/ auß
^Uß den Bäumen (sagt Plinius) wachsen"zween angenehmer Sästt/das ist der WemunddasOehl. Den Wein brauchenwir mner-halb des Lechs / wievor Zeiten: deßOehlsha»den wir bald genug/wird etwan zur Nothdnrfftgenosscn/gonnens den Freunden gern/diestalsBaumohl brauchen müssen. In unsermLandbraucht man es inden höchsten Nochen / wanndie temhe sterben wollen/ salbt man sieerstmitOehl/ welche in ihrer Gesundheit nie keines be-gen haben / deßgleichen salbt man die jungenKindlein über der TauffmitOehl / undzumdritten die neue angehende Priester un Münch/ .auff daß der zarte Geist bey ihnen möge wohne/dock haben sie auch deßOels bald genug/wannsie zum ersteumahl recht damit gesalb et worden/
begehe