Sptißkammer.
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Von dem Wachs und Vorstoß/
?roj?ok5 genant.
Z>I« Behausung darin die embsige ersthaffte"^Bienen ihreIungen und Nahrung versor-gen/bawen sieauß Wachs / welches nichts an-ders ist/dann ein feister Safft/ den die Bienenim ^enßen auß den verwlmdten safftigenBau-mcn siiugen/wie solches der hochweise Aristoee- A"^'^-?«les hat wahrgenommen : Jedoch so vermeynt "'/"^Pltnius daß die Blumen deß Wacksanfang riw.ub.il.seycn /dem seye^vte ihm wolle/ so brauchen die «z>.s. «c».Menschen das Wachs zu vielen Bingen/zurArtzney und Nolhdurft/zum Gottesdienst zumPracht unoHoffanh/was für ein Geprang inden Kirchen unnd in der Welt soll angestelltwerdin/ alsbald muß das edele Wachs vornendaran scyndaraußmacken dieWeltkinder Ke>ßen und tiecktettgroß und klein -. zu den Pancke,ten formiren sie emß Wachs d«e Schawessen/in vielerlei) Formen und Figuren / beyds derGewächs und Thier/geben dem Wachs aller,Hand Farben/es muß weiß/ sckwarß/roth/grau/blau/grün werden/wie esdieMenschengelüst/dawird weder Geld noch Arbeit gespart. Alsomüssen alle Göttliche Gaben/ die der Allmächti-ge GOlt dem Menschen zur Nochourfft ge-schaffen / der üppigen Welt zum Stoltz undPracht hoffiren und dienen/ und solches bey denChristruhmigen viel mehr dann andernLeuten/die solchen Pracht nichtsachten.
E v Wcl.