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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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SpeißkHMmer. 6/

Aalennz Iil)l Q tertio ^calimeim« selber erfahrren hat/dann also schreibler.- daß die Bauren/als sie solchenHontg unversehens aufdenBau.men ftmden / mit Freuden anfiengcn zu singen/der GrosseIupiterim Himmel droben / regnetuns Honig aufden Erdboden. Ich halt/ es seyim Schlauraffenland/da allesgenug ist/ wer «Snur erreichen mocht.

Auf dem Berg Libauo soll es zum Jahr offt ^^«"Ul.geschehen/daß auch diesem den Honig / so vonden Bäumen/ wann sie bewegt und gefchiitleltwerden/herab Neust/in irdene G efäß samlcn undauffheben.Solcher Berg und iandschafft sepnd^lliH.

den Israeliten auch jugetheilt worden. Aber imKönigreich Polen/findet manHonig und Saly P^tt.überfiüsslg genug.

Von dem Nahmen.

Z>Er Honig heistzu Latein!^el,zu Griechisch^^Ivlcli NM den Honig/so aufdlt Bäum fällt/ s«Hp. «e«nennen dl« Araber KiÄnn-, und ?»4cn, zuimem ^'

iVlci 2creum,I^osci6um und ^Icüi^a.

Sonst hat ein jeder Hoiilg seinen Zunahmenvon den Ländern/ als ^lel 5iculum, mcltt/.l)lcum,?ontl<7um,^el2cle<Ztlcum,^l2ulicuinund dergleichen. Wir lassen diese fahren/undwollen jetzunder den Teutschen Honig versuch«.

Von der Kmfft und Würckung.

^xIe Natur deß Homgslst etwas warm und^trocken / in der Artzney säst fthrbräuchllcd/dann er säubert undhcyl« viel Bresteninwen»dlgund außwendig deß ieibs gebraucht.

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