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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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64 Ver Teutschen

Der bestHonig aber solinAllica »nd SlciliHumb die Stadt Hyble gefunden werden / jedochso findtmaninTeutschen und andern Ländernauchguten gelben/f<lsten/dicken,lauternun süs^ftn schweren Honig / sonderlich da die Bienenviel Thymum/Quentel/ Dosten/ Kleeblumen/und Heyden mögen haben.

Den ersten Bau/ sodieBienm ansahen/sind dleRosen/darzu brauchen sie denSafft/derauß den Baumenrinnet / das wird von denBienen zu Wachs formirt / darauß bauen siewunderbarliche schöne runde Haußlein oderZellulen/mitihrm Ecken in einer Ordnung ne«beneinandergesetzt.SolcheHaußlein Mm dieBienlcin mit dem aufgefallenen Tau der Blu-men / der wird alsdann in ihren Zellulen oderHHußlem zu Honig verwandelt - und solchesgeschickt im Jahr mckt / es seyen dann die 7.rie^ä«. Slernen/somanVcrl;l!>« odcrplejaäc5, das«st/die Gluck mit ihren Hünlein/nennet / auff.gangen. Diß alles hat wabrgcnommen derhochtrefflick und erfahrne Mann ^nltntclc«Iil>ru nuinto <^e liil^oria ^nimZIium c3f>.^2 .da»selbsisprichlerweiler/daßimHcrbst/obwolnochmehr Blumen vorhanden sind/ so können dochdie Bienen fürler kein Honig mehr eintragen/darauß man lernen mag / daß der Honig nichtauß den Blumen/sondern von dem Tau/so auffund in die Blumen fallet/bercitttwlld.

Esisiaber(wiewolnlcktpielenbekandt)sol«chesderWarheicgcmaß/oaunmanfindctzuet«lichen Zeiten und Tagen im IaKr den Honigam Morgen an den Bäumen kleben/ welches

«ule.