5 8 VerTtutschm
Von Kühschmaltz oder Butter
«"^ "' Z>Ie allerbest undwohlsckmäckende Butter/^^wird in Temschlaud vom Schaum derKühmilch/so man Schmand nennet/mit Arbeiterrungen / dann man muß den Schmand wohlin einem engen langen Gefäß bewegen / und mirvielem Stoffen unruhig machen / biß daß sichdas Fett zusammen thut / und von dem Stoß«molcten absondert / dieselbe Butter pstegt manin etlichen Archen in Tonnen ein zu salyen/ be-hält dieselbige also übers Jahr zur Sp«ß undArlzeney.
An andern Orten pflegt man die frischeBut-«r/sobald als sie auß dem Sloßmolcken kombt/schon zu waschen/und darnach zu sieden / wasdann weiter unrein darin« ist/ das bleibt nachdemsiedenamBoden filzen.
In Teutschland/da kein Baumöhl wächst/tan rr<an der Butler nicht emrahten.
Von der Krafft und Würckung.
in !ib.,l Z>As best und feisiefi von derMilch ist dieBut-p,4l. ' "^«r/von Natur und Art/wieOehl/ dann sieastringierl/erweichl und säubert wohl/wild nichtallein zur täglichen Speiß und Kost/ sondemauch vielfaltig zu der Artzney innerhalb und aus-serhalb deß ieibes / zu Viche und ieulen nützlichgebraucht.
Innerlicher Brauch.
HHUtter für sich selbsigenossen/ erweicht den^hamn Bauch/und fördert den Sllilgang/
wider-
HartenBauch er-weichen.