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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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Speißkammer. 47

ihrer Speisen wiederumb gewöhnen : DannMilch bringt ein guteNahrung/mehret dasGe»blülundmenschlichenSamen/verzehreldieglo-be zähe Phlegmatische oder verfallene Fluß/davon stets grosser Husten mitEyter und Blutaußwerffen folget. Darumb sagt ^viccnna

mit Milch gesäubert werden/und zur »Heylunggefürdert/fürnemlich / wann die Milch mit we-nig Honig vermengt/ warm getruncken wird.

Zu ernenten flüssigen Gebrechen wird dieGeißmilck am meisten gelobt/darumb daß dieGeissengcmeiniglichtrocken Futterlieben/undsonderlich das iaut» an ben Hecken und Bäu-men / davon die Milch ihre Eygenschafft undQualität bekommet/vast gemessen.

Aber alle gesottene Milch / fürnemlich dieseMilch mwelchermebr Sleinlein / oder sonstweisse glüende Wackenabgelöscket werden / istgut getruncken/für den Bauckfiuß / denselbenstopfft sie / sagt violcor. Etliche aber lassenglüenden Stahl inMilch zuernanmenBauch-fillssen ablöschen. (3glcnuz lib.io. lim^l.

Von Eselsmllch.

/llSelsmilch etliche Tag warm und nüchtern^getruncken/betompt den Weibern sehr woldie ein verschleimte unreine Mutter haben/dansie reinigt von Grund aus/und heylet die Ver-sehrung derselben.

man Balsamsafft oder desselben Wassers in dieMilch lhun/saget l'liniu! Iib.20, «0.14.

Phlegma,tilchFlüß.

Geißmilch

Bauchstußsiopffcn.

Ver.schleimteMutter.

l>!in.Iib.l2.