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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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Speißkammer»

VonderMttch lahmem

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«l^Ilckzu lattin heist 1.2c, auffGrichlsch^^^^'^ «.und Arabisch I.ebcn.Die Milch aber/darinn Stahloder glüende

Wackenstein abgelöscht werden/nennen etlicheI.2c8cl,itton, welcher Nähme den Käßmat,

<enbesselzustehet:Dann8cKlNQnisteinAbson,derungvon dem Molcken/welches im löhbenodergerinnen der Milch geschichl/wievioscor.Ill>.2,. lehret. DasMolcken aber heisi 5cmm,

0der^c^u2lii6tiz.

Käßheistzuiatein cascu5. Griechisch?^.Arabisch I.ul,on.

Zuyru5 oder Lut^lum hatseinen Nah, agi«.!ib.lme 2Lul,l!llc>,dasist/vomRindviehe/davonwir ^m?>mehremheils Butter machen.

Die Hochteutschen/da auch die Männer mitderMllch zuthun haben / nennen die ButterKühschmalsz nndMilchschmaltz/undim Elsaßheist die Butter Ancken.

Von der Krafft und WürckuM

^xIe Milch ist von NanirderIugend am an,^mutigsten/einer gleichförmigen Tempera»tur/ fast feist und glatt/ mehr zur Kühlung dannzur Hitz geneigt / so fern sie von gesunden Men-

schenundvongesundemVlehegemolckenwird/ist die aller erste Speiß und Nahrung der Men-schen undvierfüssigen Thiercn/ wirdabcrnlchtallein zur Kost und Nahrung/ sondern auch inderArtzney innerlich un änserlich fast nützlich ge>braucht und befunden.

In-