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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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Speißkammer. ,7

die Hebr3<r/und nach ihne» die H eyden/aUe ih<z ^«^«zreOpfferund GottesdienstbepmIeucrundmil vett«.Feuer außgerichtet ? Sind nicht die Christen/wiewsl mit grossem Unverstand und Gupersti«tion/auch dahin gerachen/daß sie bcy ihren Ce-remonien unGoltesdienstFcwr uniichtcr habe?

Summa wo Fewr ist/da ist es heimlich undgehewr/sondel lich wann jemand bey nächtlicherWeilimsinstern Wäldcn/in ungestummigenWelter/oderzuWinterszeit behafft/nit fernerskommen tanso erftewt man sich deß Fewrs.

Es haben die Alten vermeync wo Fewr sey/daselbst vermögen die bösen Geister nichts schaf»fcn: Umbdeßwillen haben siebcy ibren abgesior«denen deichen / blßdaßsie zur Eiden bestattetwurden/Fewr und brennende Lickcer wollen ha»den. Und wiewol die Alten solches ohnGrundderH.Schlifft angerichl/sinddoch derChnficn vlc!(wiedieM'.'n)nachgefahren/ ha«bcn diesen Brauch gelobt/und zu letzt für ein ve^dienstlich gut Werck/darauß dann unzählbareiupcrltlric>nc5UnMißb:äuche:fo!g<t/la>scauß-ruffen/uud bey allen Ceremonitn iichecr brenen.

Und dalnit ich der narrische» Superstitionund Mißbrauche einer gedencke/ so haben etlichederTculscken/sondttlich im Waßgaw, einen sol-chen Glauben und Zuversicht/so bald ein Viehssterben einher fällt/vermag dasselbig durch keinander Mittel abgeschafft werden/es werde dannein Nothsewr antzezoge-Das bringe sie auß:-remEychenholtz/mttgrossem Nothgezwang ei-ner Stangen zu wegeu/dtesclblglnuß manauff 8^,1^dem dl'mcn Epcheuholtz mit Gewalt wie ein «ai.,uc,!ib.

V Schleiff. ,.c-».4^°-