4 Ger Teutscht«
und will wehen und blasen / nach welcher We-hung unnd Blasen alles Wetter sich schickenund arten muß. Ietzund fallen Regen undSchnee mit ungefilimme der Wind/dann wirdeswiederumbmilt/ warm und du« / daß auchvon solchen iüfften die Wasser außdorren undtrocknen- Ietzund wendetsick die Lufft wieder«umb /und werden feuchte Dampffund Nebel/die fahren aufund ab/ und was sie hierumen aufErden mögen ergreiffen / das führen sie mitsick hinauff / daswird eines Theilszu Schlo»sen unnd Hagel / das ander zu Wasser /dasdrit« zu Stein undDonneraxen / solchesalles kochen und bringen die Muffte zu wegen.Summa was Gutes oder Böses auff Erdentomt/das bringetunsam ersten die Luffl zu we-gen. Sollen wir gesunder Tag und zeillicherNahrung geniessen/so schickt uns Gott der He«am ersten gesunde iufft heraber -. Will er unsdann straffen mit Kranckheit/ Sterben/Miß,wachs und dergleichen/so läst Gott der Allmäch,lige am ersten die Lufft unrein und vergifft wer«den / umb des Willen gar viel und hochgelegen/was wir für ein iufft schopffen/ dann durch dieiufft empfahen und schöpffen wir Kranckheit/Gesundheit/Todt und Leben/nachdem die ^uffereinoder unrein/gesund oder vergifft ist/wie wirhernach weiters hören werden / w«e man dieböse schädliche vergifflete iufft erkennmsoll/wollen jeßunder von derWinden Nahmensagen.
Von