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2 (1853) Organische Chemie
Entstehung
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264
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Anilid säuren.

Masse in kochendem Wasser bei dem Erkalten der Lösung inVerbindung mit Anilin krystallisirt erhalten. Die Säure krystalli-sirt in dünnen Schuppen, ist in kaltem Wasser schwer, in heissemleicht löslich. Beim Erhitzen liefert sie Oxanilid. Ihre Salze sindfarblos, krystallisirbar und in Wasser löslich.

Succinanilidsäure, C 2 „ II n N 0 6 = H O . C, H, 0 3 -4-C I2 H 6 N. C 4 H 2 0 2 , wird aus dem Succinanil durch Kochen mitverdünntem Ammoniak erhalten, wobei dieses 2 Aeq. Wasser auf-nimmt. Die Säure ist in kaltem Wasser fast unlöslich und kry-stallisirt in glänzenden Blättern.

S u 1 i a n i 1 i d s ä u r e, C ls H r N S 2 0 6 = II 0 . S 0 3 +C 12 H 6 NSO ä . Diese Säure ist ein allgemeines Product der Ein-wirkung von concentrirtcr Schwefelsäure auf Anilide oder Anilin-salze in der Wärme. Sie entsteht nämlich aus schwefelsauremAnilin bei dem Erhitzen, wobei Anilin und Wasser entweichen:2(C, s n-N.HO:S0 3 ) = C 12 H 7 NS 2 0 6 -f C 12 II-N + 2HO.Sie krystallisirt in glänzenden rhombischen Tafeln, die in kaltemWasser und in Alkohol wenig löslich sind, leicht in kochendemWasser. Sie reagirt stark sauer und bildet mit den Basen kry-stallisirbare, neutrale Salze.

Anile.

45G. Die Anile entsprechen den Imiden und entstehen ausden sauren Anilinsalzen unter Austritt von 4 Aeq. Wasser. Siesind in Wasser unlöslich, leicht löslich in Aether und Alkohol,und gehen meistens bei dem Kochen mit Ammoniak in Anilid-säuren über.

Succinanil, C 20 H 9 NO, = Cu IL, N. 2 C 4 H 2 0 2 , wird durchErhitzen von saurem bernsteinsaurem Anilin erhalten und krystal-lisirt in langen Nadeln, die bei 155° schmelzen und ohne Zer-setzung destillirbar sind.

Amidartiee Harnstoff v erbindungen.

457. Der Harnstoff vereinigt sich mit manchen Stoffen zuamidartigen Verbindungen, und einige in der Natur vorkommendestickstoffhaltige Körper lassen sich gleichfalls als gepaarte Ver-bindungen des Harnstoffs betrachten.

Benzoy lureid, C 50 II ä8 N 8 O B , entsteht beim Erwärmenvon Harnstoff mit Bittermandelöl auf nicht ganz 100". 4(C 2 H 4 N, 0.,)