138 Alkohole.
z. B. der Ameisensäure, der Weingeist der Essigsäure u. s. w.Es steht zu erwarten, dass man noch zu allen fetten Säuren dieentsprechenden Alkohole finden wird.
Ausser obigen Alkoholen kennt man noch einzelne Stoffe,welche denselben in ihren Eigenschaften nahe kommen und da-her auch als Alkohole betrachtet werden. Es sind dies:
Styron...... C 18 H 10 O.,,
und Glycerin .....C 8 H 8 ü 6 .
222. Wir wollen zunächst eine Uebersicht derjenigen Ver-bindungen geben, welche man aus jedem Alkohol darstellen kann,insoweit darin das ursprüngliche Radical desselben noch unver-ändert enthalten ist, und wählen dabei als Typus den Weingeist,dessen Radical 0,11 5 wir durch Ae darstellen.
Radical Aethyl..... Ae,
Aethyloxyd...... AeO,
Aethyloxydhydrat . . . . Ae O . H O,
Chloräthyl ...... AeCl,
Bromäthyl ...... AeBr,
Jodäthyl....... AeJ,
Cyanäthyl....... AeCy,
Schwefelcyanäthyl .... AeCyS 2 ,
Aethylwasserstoff . . . . AeH,
Aethyloxyd-Kali . . . . AeO. HO,
Schwefeläthyl..... AeS,
Schwefelwasserst.-SchwefeläthylAe S . H S,
Zweiläch-Schwefelätbyl . . AeS 2 ,
Selenäthyl....... AeSe,
Telluräthyl...... AeTe,
Neutrale Aethyloxydsalze . Ae O 1 Aeq. Säure,
Saure Aethyloxydsalze . . HO .AeO 2 Aeq.Säure,
Aethyloxydsulfokohlensäure H O Ae O . 2 C S 2
Zinkäthyl....... AeZn,
Stibäthyl....... Ae 3 Sb,
Aethylamin...... AeH 2 N,
Diäthylamin...... Ae 2 HN,
Triäthylamin...... Ae 3 N,
Teträthylammoniumoxyd . Ae 4 N O.
Die letzten Verbindungen, welche mit dem Ammoniakund dem Ammoniumoxyd in ihrem Verhalten übereinstimmen,werden wir später erst bei den organischen Basen beschreiben.