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CORTEX GEOFFROYAE JAMAICENSIS s. CORTEX CABBAGII.
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CORTEX GEOFFROYAE JAMAICENSIS s, CORTEX
CABBAGII.Jamaicanische Wurmrinde, Kohlbaumrinde.
GEOFFROYA JAMAICENSIS. MUM\AY.
Die Jamaicanische Geoffroya (").Li nn. XYil. Cl. iv. o.Juss. XIV. Cl. XI. O.
Es ist ein Baum mittlerer Gröfse, vor-züglich auf niedrig gelegenen grasichtenEbenen des westlichen Jamaica's wachsend.
II.
Die jamaicanische Wurmrinde unter-scheidet sich wesentlich von der surinami-schen. Sie hommt theils in flachen, theilsin einfach gerollten, oft gegen einen Fufslangen Stücken vor. Ihre Breite beträgt einenbis 3 Zoll. Sie ist gewöhnlich 2 Linien dickund besteht aus Oberhaut, Funde und Bast.Die äufsere Flüche ist uneben, runzlich,höckerig und mit einem ochergelben Thallusbedeckt, zwischen welchem der biaune Rin-denhörper an einzelnen Stellen hindurch-blickt. Der eigentliche Rindenhörper istbräunlich gelb, und bedeckt mit starkenBastlagen , die sich leicht, blättrig abziehenlassen. Die Farbe der Bastianen ist hell-braungelb , oft schwefelgelb und häufig mitLepra sulphurea bedeckt. Alle Theile derRinde besitzen einen heftig und unangenehmbittern Geschmack, färben den Speichel gelb,und haben einen faden, widerlichen, besondersbeim Anbrühen der Rinde mit hochendemWasser hervortretenden Geruch. Der Bruch
ist, der vielfachen Bastlagen wegen, blättrig,der Querdurchschnitt glänzend. Das Pulverder Bände besitzt eine schöne gelbe, derwäfsrige Auszug eine braungelbe und dergeistige eine goldgelbe Farbe.III.Schon im Jahre 1755 wurde durch einenChirurg auf Jamaica, Namens Dugvid,die jamaikanische Wurmrinde bekannt, undWright beschrieb 1777 diesen Baum in denPliilos. tremsact. Früher unterschied manzwei Arten der jamaicanischen Wurmrinde;indessen harnen beide wohl von ein unddemselben Baume; nur mag sich die Rindeetwas verschieden verhalten, je nach demverschiedenen Standorte der Bäume; dann sollden Angaben von Bondt und von Cham«berlain gemäfs, welcher letztere selbst inJamaica war, nicht nur auf niedrig gelegenenEbenen in dichten Waldungen, sondern auchauf nassen Wiesen vorkommen. Die verschie-dene Menge von Flechten, so wie die verschie-dene Stärhe und Farbe der Bastlagen mögendavon ihren Ursprung haben. Man wendetefrüher die Rinde als Wurmmittel an, benutztsie jetzt jedoch nur selten.
(a) A b 1) i l il. ii ml Itc, ,-, ], r e i 1> u n g. PI e n c k ic. plant.med. Tah. 577. Whright Phil. Trunsact. Vol. LX VII.
,Tal>. 10. Düsseldorfer Pllanzennbbild. Klings-öhr diss. de Gcoffr. inerm. etc. pag. 11.
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