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1 (1829) Enthaltend die Rinden und ihre Parasiten aus der Ordnung der Flechten : in sechs Heften
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KRYPTOGAMISCHE PARASITEN.

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eine dunkelbraune, bisweilen auch schwarze, könnte man leicht zur Annahme verleitet

ziemlich breite Grenze von anderen abge- werden , dafs beide ganz verschiedene Arten

schieden, ja oft grenzt sich mitten in ihrem darstellten; allein bei näherer Untersuchung

Bereich ein zweiter Bezirk ab, wie wir ergiebt sich bald die Identität, nur dafs bei

solches auf unserer Tafel darstellten. Der Fe'e der Thallus etwas zu bläulich gerathen

Thallus an und für sich ist sehr zart, grau- ist, und auch die Apothekien weniger in ein-

lichgrün und zeigt nur einen schwachen zelnen Partieen zusammengedrängt, als bei

Zusammenhang seiner Theile, so dafs er fast unserer erscheinen.

wie aus einem höchst feinen Staube zusam-

,. . . ., j , Abbildung. Fig. 7, a ein Stück An-

mengesetzt erscheint. Auch wird er durch j ,

,'»-"._ ,-ii i r gusturarmde, worauf Graphis rubella Fee

häufiges Betasten leicht abgenutzt, wodurch B '

dann die darunter befindliche etwas höcke-

rige Oberhaut der Angusturarinde freierhervortritt. Die äufserst feinen Apothekienkönnen wegen ihrer Kleinheit leicht über-sehen werden, indem sie als sehr zarte rost-braune Striche, Linien und Puncte erschei-nen und mancherlei sonderbare Figuren bil-den. Gewöhnlich stehen mehrere verschie-dener Art dicht bei einander, so dafs sietäuschend chinesischen Schriftzügen ähneln..Letzteres scheint Fee, wie aus seiner davonentworfenen Abbildung (Fee l. c. Tab. XI,Fig- 5) erhellt, nicht ganz so beobachtet zuhaben, wiewohl wir es stets so fanden.Selten sind die ■linienförmigen Rillen gerade,sondern meist vielfach gewunden und gebo-gen, auch häufig zusammengesetzt. IhreEnden sind immer stumpf, ihre Masse gleich-artig, die Keimplatte sehr breit, und keindeutlich unterscheidbarer Rand vorhanden,wie sie denn auch nur wenig über die Thal-lusfläche hervorragen. Im jugendlichen Zu- Diagn. Thallus häutig,, rundlich- ausge-stande ist die Färbung weit intensiver roth, breitet, viellappig, Lappen fast ans Sub-

indem sie späterhin immer mehr ins Braune strat angedrückt,, rundlich, oben röthlich

sich findet, ohne Vergröfserung. Es hatsich hier ein zweiter kleiner Bezirk durcheine sehr breite Grenzlinie in der gröfserenAusbreitung des übrigen Thallus abgegrenzt.Die Farbe an einigen Exemplaren spielt sehrins Meerblaue, b ein vergröfsertes Stückdesselben mit vielen Apothekiengruppen,welche, sonderbar genug, an chinesischeCharaktere mahnen, ebenso wie andereSchriftflechten an hebräische (z. B. Graphisscripta) u. andere orientalische Schriftzüge.c ein stark vergröfserter Querdurchschnitteiniger neben einander befindlicher gröfsererund kleinerer Rillen..

VII

Sticba S c hr e b. (Punct-flechte.) Siehe S. 142.

Sticta aurata Ach. (Platisma croca-twn Hoffm. Goldige Punct-flechte.)

übergeht, auch die Substanz selbst einehärtere, schorfartigere Beschaffenheit an-nimmt.

Vergleicht man übrigens unsere Abbil-dung mit der, welche Fe'e davon gab, so

braun, (bisweilen mehr leberbraun) insBläuliche spielend,, glatt mit dunklenbräunlichen punctförmigen Keimhäufchen,unten mit kurzen dunkelbraunen Haarenund hellen punctförmigen Keimbecherchen

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