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KRYPTOGAMISCHE PARASITEN. 185
fsend, schwarz, glänzend, erhaben, fast Charakteristik von Verrucaria nitida beifügt,
konisch, selten rundlich, anfänglich ganz, auf eine Varietät hin, welche durch ihren
endlich an der Spitze durchbohrt, innen körnigen, unebenen und tiefgelb gefärbten
mit weifsem birnförmigen Kern. Thallus ausgezeichnet sey, aber auf Quassia
(Wohnort.) Auf der Kinde der gelben harten China. Mit HXCelstl (von Martinique) Vorkomme,
einiger Farbeversrhicdenheit aueh auf der Cascarillrinde. Verrucaria nitida ist Wohl Synonym mit
Bemerkungen. Die Thallusfarbe ist Spkaeria nitida Weig.; welche Weigel in
beträchtlichen Abänderungen unterworfen, seinen Observat. bot. Gryph. 1772-4. p. 45.So trafen wir sie auf der Cascarilie, sowie T. L>. F. 14. abbilden liefs.anderen Rinden einheimischer Bäuirie, ge- Abbildung. Fig. 8, b die glänzen-wöhnlich blafsgelb, den Thallus selber mehr de War z enf 1 ec h t e, ohne Vergröfserungoder minder dick und cartilaginös-häutig, neben Verrucariaexasperata dargestellt, ceinoft auch mit deutlichem schwarzen Rande Stück davon vergrößert, d ein noch mehrbegrenzt, anderwärts erscheint er mehr gelb- vergröfserter Ouerdurchschnitt eines einzel-lich-aschgrau, stets aber sehr glatt. Die von nen ausgewachsenen Apothekiums, wodurchuns auf dieser Tafel abgebildete Abänderung der weifse Kern, welcher jedoch bisweilenwar röthlichbraun, gin» aber ins Aschfar- eine weniger breite Basis besitzt, sichtbarbcneüber, wurde auch an der einen Seite deut- wird,lieh schwarz begrenzt. In Kleinen niedrigen
Kegeln erheben sich die Apothekien, welcheunter dem Thallus hervorkommen. Sie stel-len ziemlich dicke schwarzglänzende Punctedar, welche nicht eben sehr gedrängt bei
III.
Lecidea Ach. (Teller-flechte.) Vergl. S. 157.'
Lecidea grisea Zeiih. (GraulicheTellerflechte.)
einander stehen. Im höheren Alter wird die Dia „ iu Thallus unbegrenzt ausgebreitet, kru-
Spuze etwas flächer, mehr eingedrückt, und ^ schor f artig zer theilt/ dünn , asch-
endlich mit einer feinen rundlichen OefFnung gra ^ Apothekien schwarz, klein, ein-
urchbohrt, auc h die Oberfläche selber etwas ze]n ^ lueisrundlich , tellerförmig, flach
uneben. Der knorpelige weifse Kern, so- m i t schwachem eigenen Rund, oft ungleich,
bald er einmal gehörig ausgebildet wurde, er- fast rauh> innen sc l lw ä r7 ,li c h.
Scheint m Umgekehrt birnförmiger Figur, (W ohnort.) Auf gerollter gelber harter Chinarinde, ebenso
wobei nur der aufsitzende eigentliche Birn- aueh auf der gewölmKi-.hen Loxa.körper sich sehr in die Breite^usdehnt, wo- Bemerkungen. Es nimmt der Thallusgegen sich der obervvärts ^richtete Stiel dieser Lichene einen ziemlichen Raum in sei-ziemlich verdünnte. Dafs sich übrigens im ner Ausbreitung ein, wird auch nicht durchdecrepiten Zustande das Innere gänzlich in eine besondere marlurte Begrenzung von be-Staub auflöst, und so endlich das ^anze Apo- nachbarten geschieden; ja wir bemerkten so-thekium vernichtet wird, hat sie mit allen gar an diesem und jenem Exemplare, dafs dieanderen Flechten dieser Familie gemein. gelblichen Schüsselchen einer fast mikrosco-Noch deutet Fee 1. c. p. 75 in einer An- pischen Lecanore sich mitten unter denenmcrlwing, welche er in seinem Werke der von Lecidea grisea befanden. Der Thallus von1. Band. 5. Heft. 24