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KRYPT0GAMISCI1E PARASITEN.
unter der Thallushaut pustelartig hervor- Rede stehende ein Bindungsglied beider Ge-brechend, bräunlich, fast kugelförmig, schlechter, wobei sich jedoch der Warzen-oben mit schwarzen Puncten und kleinen flechtencharakter vorwiegend ausprägt.Oeffnungen, Kern meist weifs, hornar- Abbildung. Fig. 7 ,a ein Stück grauetig, in schwarzer Kernhülle, selten ganz gerollte Chinarinde, worauf bei a sich Ver-schwarz. rucaria pustulosa darstellt. Der vom Kupfer-(Woimort.) Auf der grauen Chinarinde. Selten. Stecher zu sehr markirte Umrifs ist keinBemerkungen. An und für sich ist die wahrer Rand, sondern blofs die Grenze derals Thallus umgeänderte Astoberhaut gelb- Ausbreitung, die im Ganzen sehr unbedeu-lich- olivengrün, ganz glatt, mattglänzend, tend ist. Auf der vergröfserten Darstellungund wird nur durch die darunter gruppen- bei b sieht man einen ganzen Zug mehr öderweis hervorbrechenden Apothekien uneben, minder entwickelter Apothekien, die war-Letztere stellen in ihrem Aeufseren gleich- zenähnliche Erhöhungen mit mehreren oftsam pustulöse Auftreibungen dar, daher auch fast zusammenlaufenden Papillen bilden.von uns der Name Verrucaria pustulosa ge- c, d, e, f zeigen die stark vergröfserten Ver-wählt wurde. Sobald sie einmal frei mit ih- ticaldurchschnitte mehrerer dergleichen Apo-rer Spitze über die Thallusfläche hervorra- thekien in verschiedener Entwickelung, in-gen , erscheinen sie graulichbraun, und ha- dem einige noch unter der Thallushaut Ver-ben auf ihrer Spitze entweder eine kleine borgen liegen, während die anderen bereitsschwarze undurchbohrte Pupille oder kleines die Oberfläche des Thallus erreichten, undLoch in derselben. Die Kernsubstanz ist sich nach Aufsen öffneten. Der rundlicheweifs hornartig, selten schwarz, pulverar- Kern ist bald ganz weifs, bald graulich, baldtig, mit schwarzer Kernhülle (peritheeiwn) tief schwarz,umschlossen.
Einige Aehnlichkeit scheint sie mit Po-rlna (Poropliora Spr.) uberina Peel. c. Tab.XX. F. 3. zuverralhen, nur steht dagegen:\) thallus crustaceusßavesceus;
2) Verrucae maguae mastoideae sparsae;
3) papilla rufescens.Ob aber Porina uberina Fee wirklich,
wie Spr en gel Linn. syst. IV. p. 242 will,zum Geschlechte Porophora zu rechnen sey,lassen wir dahin gestellt seyn, da wir sienicht aus eigener Anschauung kennen. NachFigur 3, a auf der zwanzigsten Fce'schenTafel scheint sie wirklich eine schwarze Kern-liülle zu besitzen, und würde daher besser der dünne, milchweifse und bestäubte Thal-unter Verrucaria gerechnet werden. Viel- lus ohne alle deutlich markirte Begrenzungleicht bildet sie eben so wie die unserige in aus, nur selten findet man eine zarte, mehr
4. Verrucaria epidermidis Ach. v ar. b)al-bissima Ach. synops. p. go. (Ober-hau t - W a r z e n f 1 e c h t e.)
Diagn. Thallus (veränderte Oberhaut) weifsbestäubt, dünn, fast unbegrenzt ausge-breitet. Apothekien (Warzen ) schwarz,sehr klein punetförmig, zerstreut, fastkugelig, etwas niedergedrückt, oben meistmit einer winzigen Oeffnung, innen miteinem weifsen etwas zusammengedrücktenrundlichen Kern.
(Wohnort.,) Auf der Cascarillrinde.
Bemerkungen. Gewöhnlich bildet sich