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KR1PT0GAMISCHE PARASITEN.
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indem noch nicht der eigene Rand entwi- Substanz ist schwarz, jedoch hell, bisweilenekelt ist, wohl aber der Thallusrand. aber hat sie sich zu Staub aufgelöst, und ist
herausgefallen, daher man bei älteren auf
IV. Verrucaria Ach. (Warzen- den Grund sehen hänn > was den Habitus ei _
flechte.) Siehe S. 132.
7. Verrucaria thelena Ach. (Röthlich-
gelbe Warzen flechte.)
Diagn. Thallus schwarz -schmalbegrenzt, un-
regelmäfsigausgebreitet, dünn, häutig, fast
glatt, späterhin runzlich, bisweilen mit
ner mit einem weifsen Puncte auf der Spitzegezierten Warze giebt. Hierdurch erhält sieeinige Aehnlichkeit mit Verrucaria planor-bis; allein theils der Wohnort letzterer (aufder Cascarille), theils der weifsgefärbte Thal-lus derselben bietet selbst dem oberflächli-chen Beschauer hinlängliche Unterscheidungs-
schmalen geschlängelten schwarzen Li
„,. , . ir , zeichen. Eher möchte sie dagegen V. nitens
men durchzogen, gelblich ziegelrarben. . D °
. . , . ,„_. . r .. . nahe Kommen; allein der weifse Kern derApothekien (Warzen) punctiormig, co-
. , . , i •• 1 t • 1 r- letztern weist sie gleichfalls als ganz verschie-
nisch, etwas niedergedrückt, einzeln, ort _ . . . 7
zusammenfliefsend, schwarz, fast glän-zend, uneben, oben mit Oeffnung, innenfast gleichartig.
(Wohnort.) Auf der Angustnra, ziemlich häufig-.Bemerkungen. Der Thallus scheintauch hier nicht anders, als die veränderte
den nach. Den Unterschied derselben vonV. mamülana Ach., mit der sie ähnlichenHabitus hat, gab bereits Acharius in sei-ner Synops. lieh. p. 92 an, worauf wir ver-weisen müssen.
Nach Fee 1. c. p. 89 soll diese schöne Art
■r;„a^„u u „.„i^v,^ fWiKpvl^Ti ausschliefslich auf der Donplandia trifoliata
lundenoberhaut zu seyn, weiche irunerüin r j
ziemlich glatt, späterhin runzlich wird. Er wohnen.
ist sehr dünnhäutig und sehr blafsziegelroth Abbildung. Fig. 6, h Verrucaria the-
gefärbt, von Fe'e 1. c. tab. XXII, F. 5 aber zu lena in natürlicher Gröfse auf einem Stück
braun dargestellt. Tiefschwarz sind die nie- Augusturarinde neben Graphis prosodea Spr.
drigen kegelförmigen, an ihrer Oberfläche d ein Stück vergröfsert mit mehreren Apo-
fast rauhen Apothekien, welche jedoch einen thekien. e ein stärker vergröfsertes quer ho-
ziemlichen Glanz besitzen. Auch die innere rizontal durchschnittenes Apothekium.
Uebersicht der auf der zwei und zwanzigsten Tafel gelieferten Flechten.
Fig. i. a—f Graphis elongata ZenL Verlängerte S chrift flechte.
— 2. a — d Graphis conferta Zenk. Zusammengedrängte Schriftflechte.
— 3. a—f frypetheliumclandestinum Fee. Verborgene Löcker-Warzenflecbte.
— 4. a — d Trypethelium Sprengelii Ach. Spr en gels Loch er- Warzen f] echte.
— 5. a — c Lecanora ocellata Zenk. Augenartige Schüsselflechte.
— 6. a, c,f Graphis prosodea Spr. Prosodische Schriftflechte.
— 6- b, d, e Verrucaria thelena Ach. Kö t hlichgelb e Warzenflechte.
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