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KRYPTOGAMISCIIE PARASITEN. 169
uns abgebildet wurde, ihn gröfstentheils glänzend erscheint, durch die darunter liegen-
weifs und fast hornig beobachteten. den Rindenspalten zuweilen aber eine mehr
Nach siehari us synops. lieh. p. 104 wird oder minder runzliche Oberfläche zeigt. Die
sie auch auf der Quassienrinde, sowie nach Farbe geht aus dem hellen Olivengrünen bald
Fee l. c. p. 63 auf der Augusturarinde ge- mehr ins Gelbe,bald mehr insRöthliche übertroffen.
Abbildung. Fig. 4, et ein nicht vergrö-fsertes Stück Cascarillrinde mit TrypetheliumSprengelii. Die grünlichen elliptischen Fle-cken bezeichnen die Stellen, wo früherhin
Die warzenförmigen Apothekien liegen an-fänglich gänzlich unter demThallus verbor-gen, brechen aber späterhin einzeln hervor, in-dem sie sich leicht durch schwärzliche Pünct-chen an ihrer Spitze verrathen. Diese sind
■ ■ tiM^^^^w^ -r u die Endigungen der Kernhüllen, welche von
die Apothekien aufsafsen. b ein vergrößertes JjI1U1 8 B '
« , .. r j ii • schwarzer Farbe über die Oberhache hervor-
Stück mit mehreren grofseren und kleineren bC11Wliri " . . .
. i i -r * zuraten pflegen. Unrichtig ist es, wenn
Apotheluen. c ein noch mehr vergrofserter zura b eu pnt, b e
TT • 7! , , • • t i, " a .i « Fee 1. c. p. 68 die tlialamia (Kerne) als sub-
Verticaldurchschnitt eines solchen Apothe- r u c *" P* uo ...
i- -,• xr j -u «,-11— -q„„h confluentia bezeichnet, da wir sie meist ganz
kiums, um die Kerne und ihre Hüllen deut- ^"'j*" _ °
v , i . t j • u o« getrennt fanden, auch kann man die innere
lieh wahrnehmen zu lassen, d ein ebenso fa c " c " ,c '
, .. r TT . ,, , , •.„ Substanz keineswegs aterrnna nennen, son-
stark vergrofserter Horizontaldurchschnitt u " u » .
. 7 , . . , , •,!,•• dem gewöhnlich trafen wir weiise Kerne an,
eines Apothekiums, m welchem sich schwarz- t>
r ,. , ,, • -l welche von einer schwarzen Hülle umschlos-hche runde Flecke befinden, die bald in m-
rem Centrum einen weifsen,schwarzen Kern enthalten.
bald einen
sen in eine bräunliche Masse eingesenktwaren. Jedoch ist nicht zu leugnen, dafseinige Exemplare ganz schwarze Kerne ent-5. Trypethelium clandestinum Fee. (Ver- hielten,borgene Löcher-Warzenflechte.) Einige Aehnlichkeit zeigt übrigens diese
t->- rr,i ii ■,.. t r u v," .-•„ Art mit Trypethelium crassum Fee (1. c. p.
JJiagn. Thallus dünn krustig, fast hautig, Art ± 'JI J .-,,,,
, . , , . , -,. ,. RR tab. XIX, F. 5.), welche jedoch durch
beinahe glatt, unbegrenzt ausgebreitet, «■>"» LrtU * Ai ^» *>J> >
„ o1 i ,. .. . t , -, • . "• . j„_ den mehr grünlichen, innen weifsmehligen
gelb -olivengrun. Apothekien als aus der t> °
-ru^ii i i Thallus, sowie durch den Habitus, Gröfse,
Phallussubstanz hervortretende, wenig er- *". '
hiV.*»««» ™ u j • J ,. ,„t,^1iV^p Vfn- Structur der Apotheluen und den Wohnort
naoene, mehr oder minder runaiicne no- r ^
7 , ,. , r- auf der Rinde von Bonplandia tri ohata leicht
ckerchen, oben mit schwärzlichen, oft ver- aui uei ' >
unterschieden werden kann.
Abbildung. Fig. 3, a ein unvergrö-fsertes Stück der gelben harten Chinarinde,worauf Trypethelium clandestinum. b einvergröfsertes Stück mit Apothekien von ver-schiedener Entwickelung. So bemerkt manBemerkungen. Es bildet sich der grofse kleine rundliche, die sich kaum durch einenFlächen auf der harten gelbenChinarinde über- schwarzen Punct kund geben, während an-ziehende Thallus zu einer knorpeligen Haut dere, wie bei e, zwar gleichfalls ziemlichaus, welche an und für sich glatt, ja fast matt- kugelig sind, allein durch eine Menge von1. Band. 5. Heft. 22
schmelzenden Puncten, innen die knor-pelartigen weifsen (oder schwarzen) lang-gestielten verkehrt birnförmigen Kerne ineiner dunklern Marksubstanz enthaltend.
(Wohnort.) Auf der Carthagcnn dura (Cinchona cordi-folia Mu 1 i s.~)
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