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Bemerkungen. Der mit einem sehr
dünnen schwarzen Rande abgegrenzte Thai-es D
lus ist membranös mit mattem Silberglanze,welcher durch eine schwache orangefarbeneFärbung (Tinte) ganz eigentümlich modifi-cirt ward, was gehörig darzustellen einenicht leicht zu erreichende Aufgabe des Illu-
KRYPTOGAMISCHE PARASITEN. 149
2) Sind bei G. aurantiaca die Apotheluennicht rubiginoso - chlorina, auch nichtmargo depressus striatusque , noch auchendlich der Kern enrnosus albido -flavi-dulus , wie diefs alles bei G. cldorocar-pa Statt finden soll.Wir glauben demnach, sie mit Fug undmmators ist. Nur durch die darunter be- Recht als eine neue sehr ausgezeichnete undnndliche Rinde ist die an und für sich glatte schöne Art von Schriftflechten betrachten zulnallushaut etwas uneben geworden. Die müssen, und haben ihr zu dem Ende denApotheluen dringen aus Längsspalten des Namen GrapJiis aurantiaca, wegen schö-Thallus hervor, der dann noch als schwacher ner orangenartiger Färbung der Apothekien,R-and sich an die Seiten anlegt. Besonders gegeben.
ist die Ritze (Canal) sehr stark orangenfarben Abbildung. Fig. 8, a ein Stück geroll-
tmgirt, was insonderheit nach Benässung ter Iluamalies- Chinarinde in natürlicher Grö-lecht auffällig wird. Im Querdurchschnitt fse, worauf nebst anderen hryptogamischenzeigt sich das Apothekium fast herzförmig, Gebilden die orangenfarbige Schrift-wobei die Spalte ziemlich tief eindringt, flechte (GrapJiis aurantiaca) sich findet.Letztere hat gleich neben sich die intensiv Bisweilen sind die Rillen noch kleiner undgefärbte (Keim-)Schicht, während die übrige kürzer, als hier angegeben wurde. AuchSubstanz heller erscheint. Gröfsere wechseln ist selbst der schwarze Grenzrand des Thallusmit kleineren, oft fast punetförmigen, ab. nicht so scharf markirt, als es die Originale
Ein ungeübter Beobachter könnte damit erfordern, wiewohl es wahr ist, dafs er anvielleicht Fissurina Dwnastii Fee (1. c. Tab. unseren Exemplaren, wegen anderer angren-XVI, Fig. 4), zumal die auf der Angustura- zender Parasiten auch nicht überall gleichrinde vorkommende Varietät, welche Fe'e 1. deutlich hervortritt, b ein vergröfserter Thai-es. 1. XVI, F. 5 abbilden liefs, verwechseln, lus von GrapJiis aurantiaca mit verschiedenwenn nicht schon die Einzelnheit und Ein- erofsen Apotheluen. Der Thallus ist hiereit, un d selbst Form der Apothekien heller gehalten, als er in Wahrheit beobach-bei unserer Flechte hinlängliche Unterschei- tet wird, da bei Vergröfserung das Lichtaungsmerkmale gewährten. AVeit näher mehr Concentrin wird, und daher auch diesteht sie jedoch der Graphis cldorocarpa Fee Objecte heller erscheinen, c ein einzelnes(I. c. Tab. II, Fig. 2), und es sind hier die ziemlich vergröfsertes Apothelüum, woranUnterschiede genauer anzugeben, um die sich noch der Rand, vom Thallus gebildet,Selbstständigkeit unserer Art zu rechtfertigen, befindet. Die Längsspalte geht hier, wie
bei den übrigen, ganz der Länge nach durch,indem die beiden Enden ziemlich stumpfsind. Bei d wurde das Apothekium im starkvergröfserten Querdurchschnitte dargestellt,woselbst zugleich die Spalte, sowie die sie
1) Der Thallus wird bei Graphis cldoro-carpa von Fee als cartilagineus, palli-do-flavescens bezeichnet, bei G. auran-tiaca ist er eher inembranaceus , griseo-luteus zu nennen.
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