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KRYPTOGAMISCHE PARASITEN.
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die bisweilen auch zusammengeflossen wa- chen Haare zum Vorschein kommen; dannren, und nichts anders sind, als unvollkom- folgt die wergartige Medullarschicht desmene Apothekienentwickelungen durch Her- Thallus, hierauf die sonst eigentlich grünli-vortreten der Keimkörner. che, hier aber bräunliche KeimlagerschichtAbbildung. Fig. 7, a ein Exemplar (eigentlich Bast seh ich t, wenn man sie mitvon Sticta macrophylla in natürlicher Grö- Theilen der Bäume vergleichen will), wor-fse, mit der Chinarinde, worauf sie sich be- in gleichsam der wahre Lebens- und Produ-festigte. Bei e ist ein ganzer grofser Lappen ctionsherd sich befindet, zuletzt kommtumgewandt, um die kurzbehaarte Unterflä- die eigentliche grünlichbräunliche Rinden-che mit ihren rundlichen schüsseiförmigen Schicht, welche bei d noch die ganze Keim-hellen gelben nackten Vertiefungen dem Be- platte bedeckt, so dafs sie bei dem von unsschauer bemerklich zu machen, c ein stark hier gegebenen Durchschnitt das Ansehen ei-vergröfserter Verticaldurchschnitt von einem ner Brücke hat. Bei älteren Apothekien be-Apothekium, woran unten bei/ die bräunli- merkt man diese Haut nicht mehr.
Uebersicht der auf der sechszehnten Tafel befindlichen Abbildungen.
Fig. 1. a, c, d Lecidea rufo-coccinea Zenk. Scharlachrothbraune Tellerflechte.b, e, f Lecanora farinoso - marginata Zenk. Mehlran dige Schüssel-flechte.
— 2. a — c Lecidea brunneo-atra Zenk. Braunschwarze Tellerflechte.
— 3. a — c Lecidea parasema Ach. Begrenzte Teller flech te.
— 4. a — c Lecanora russula Fee. Rö t hlich gelb e Schüsselflechte.
— 5. a — c Variolaria parasema Zenk. Begrenzte Wa rz en fl echte.
— 6. a — e Graphis subeurva Zenk. Fast gekrümmte Schriftflechte.
— 7. a — d Sticta macrophylla JDelise. Grof sblä ttrige Punctflechte.
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