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142scheinen
KRYPTOG AMIS CHE PARASITEN.
lieh.
Der Thallusrand ist nicht deut-c eine einzelne Rille, welche stark
vergröfsert wurde, um die Längsrinne bes-ser darzustellen, welche in der Mitte des Dis-cus verläuft. Zu beiden Seiten derselben
leeren rundlichen lichten gelblichen Stel-len (cyplicllae). Apothekien am Umkreisedes Thallus einzeln, klein, rundlich, fastkrugförmig , rothbraun, erhaben geran-det, mit fast flacher Scheibe.
efllorescirt der Keimstaub. Im höheren AI- (Wohnort.^ Auf gerollter Köiiigs-C'hinarinde (cortex regius).
ter ist auch diese Rinne nicht mehr zu tref- Bemerkungen. Fe'e, dem Sprengelfen, indem des Discus desApothekiums ganz- (Linnaei syst, veget. IV, 1, p. 303) folgt,lieh staubartig zerfällt, c, d, vergröfserter legt dieser Sticta in dem Texte den Namensenkrechter Qnerdurchschnitt eines Theiles St. macrocarpa, die gr o fsf r ü c h tige, bei,vom Thallus und der darauf befindlichen welches hinsichtlich ihrer kleinen Apothe-Apothekien. Bei cZ ist das Apothekium (Rille) kien unpassend ist, und eher in microcarpamit Thallusrand umgeben, indem es selber zu andern wäre; mit mehr Recht findet manvon einer schwarzen Kruste umschlossen sie dagegen auf der Kupfertafel bei Fe'e St.wird, indefs die eigentliche Keimschicht macrophylla nach Delise benannt. Man-mchr bläulichweifs erscheint. Ursprünglich che Differenz bemerken wir überdiefs mitamgiebt diese schwarze Kruste die Keim- den Angaben von Fec und unseren Beobach-schicht ganz und gar, und nur späterhin geht tungen. So sieht man erstlich in seiner Ab-sie mehr auseinander. Solches ist bei e er- bildung Taf. XXXIII, F. 1. die Thalluslap-sichtlich, woselbst ein noch ziemlich junges pen viel zu eckig dargestellt; dann sind dieApothekium, was von einer im Durch- schüsselförmigen nackten Stellen der Unter-schnitt fast rbomboidalischen Rindenkruste seite theils zu klein und alle von einer Grö-umgeben war, sich vor nicht langer Zeit fse, theils auch zu goldgelb gefärbt. Dieöffnete. ganze Darstellung aber scheint, was die Chi-narinde anlangt, nach einem grofsen Origi-V. Sticta S-C hr eb. (Punct- nal gefertigt zu seyn (wofern nicht der Ma-ler nach eigener Willkühr ein breiteres StückChina zeichnete, als ihm wirklich vorlagt,
flechte.)
Diagn. Thallus häutig blattartig, vielfachunregelmäfsig gelappt, unten behaart mitnackten rundlichen und lichten Stellen(Keimbecherchen). Apothekien schüssei-förmig, am Thallusrande schiefsitzend.
woselbst der Thallus gänzlich auf der Ober-haut aufsafs. Wir hatten dagegen blofs einziemlich kleines Stück gerollter Chinarindevon -j Zoll im Durchmesser, woran die Sti-cta an einem Puncte befestigt, indefs der8. Sticta macrophylla Delise. (Grofs- übrige Theil frei war. Doch bemerkten wirblättrige Punctflechte.) aucn andere Stücke, worauf der Thallus fest
D-iagn. Thallus baumblattartig, häutig, anlag.
dick, ziemlich breit, buchtig, fast dicho- Noch konnten wir die cyphcllae nicht
tomisch gelappt, oben glatt, bräunlich weifs finden, wie sie Fee angiebt. Ueber-blaugrün, unten gelblichbraun, schwarz- diefs erblickten wir auf der Oberseite unseresbraun sammtartig behaart, mit einzelnen Exemplars einzelne braunschwarze Functe,