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1 (1829) Enthaltend die Rinden und ihre Parasiten aus der Ordnung der Flechten : in sechs Heften
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KRYPTOGAMISCHE PARASITEN. 139

IL Lecanora Ach. (Schüssel-fle chte.) Siehe S. 131.

3. Lecidea parasema ylclu (BegrenzteTellerflechte.)

Diagn. Thallus fast häutig, dünn, etwashörnig, bräunlichgrün, oft olivenfarbig,

unbestimmt ausgebreitet,gemeiniglich aber ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^schwarz gerandet. Apothehien klein,rund- Diagn. Thallus krustenartig, häutig, fastlieh, flach, einzeln, häufig, aufsen schwarz, hörnig, daher ungleich braun, aschgrau,

4. Lecanora farinoso-marginata Zenk.(Mehlrandige Schüssel flechte.)

innen gelblichschwarz, hornartig.(Wohnort.) Auf der Guanucorinde.

B e m e r k u n c e n. Im Wesentlichen kom-men zwar amerikanische Exemplare dieserFlechte mit einheimischen europäischen über-ein, jedoch sind an jenen die Apothehien klei-ner, als an den vaterländischen, ebenso gehtdie Farbe des Thallus mehr ins Gelblichbrau-ne, indem sich die europäische eher oliven-grün erweist. Gewöhnlich fanden wir auchden Thallus bei letzter dicker, so dafs dieamerikanische, wenn wir Alles zusammenhal-

unbestimmt ausgebreitet, ungerandet. Apo-thehien rundlich, häufig eckig, unregel-mäfsig, mit schwarzbrauner flacher Keim-platte, im Innern gelblichbraun, knorpe-lig, Rand weifs pulverartig (mehlartig),vom Thallus gebildet.

(Wohnort.) Auf der China Californiac.

Bemerkungen. Es sind die jüngerenApothehien fast kreisrund, während die älte-ren mehr echig werden; bei beiden ist derRand, wie es scheint, von der untern efflo-rescirten Medullarschicht des Thallus gebil-det und weifsstäubig. Im höhern Alter

ten, leicht als eine ausgezeichnete Varietät, schwindet die Keimplatte gänzlich, und dann

wo nicht als Unterart, gelten kann. bemerkt man bisweilen weifsliche schüsselför-

mige Vertiefungen, worin ehemals die Keim-Abbildung. Fig. 3, a stellt ein Stück platten sich befanden. Fast umbrabraun istGuanucorinde dar, worauf man nach der ei- der Thallus gefärbt, der sich jedoch insAsch-nen Seite hin einen durch schmalen schwär- graue neigt.

zen Rand deutlich begrenzten Thallus von Durch diesen Umstand wird unsere FlechteLecidea paretsema wahrnimmt. b ein ver- vor allen anderen verwandten charakterisirt.grolsertes Stück mit einigen verschieden Denn von äerLeca?iora atra, bei der man einigegrofsen Apothehien, woran man den beson- ähnliche Varietäten trifft, weicht sie durch diederen Rand kaum unterscheiden kann, wie gelblichbraune cartilaginöse innere Substanzer sich denn auch in der Natur nicht absonder- der Schüsselchen, sowie selbst durch dielieh hervorhebt. Der stärker vergröfserte Farbe der Keimplatte ab. Aus gleicher Rück-Querdurchschnitt bei c giebt Auskunft inson- sieht kann sie nicht mit Lecanora byssisedaderheit über die Structurverhältnisse des Apo- Fee (1. c. Tab. XXIX, F. 4) verwechselt wer-thehiums, dessen Keimplatte tiefer schwarz den, denn obschon auch da ein weifser staub-erscheint, während die darunter befindliche artiger, fast flockiger Rand getroffen wird,Schicht durchscheinend schwarzgelb ist. Eine so ist er doch regelmäfsiger , und die Schüs-grunhehweifse Färbung hat der darunter lie- selchen fast nur kreisförmig, auch die Farbegende Thallus erhalten. des Fruchtlagers und selbst die der Keim-

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