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1 (1829) Enthaltend die Rinden und ihre Parasiten aus der Ordnung der Flechten : in sechs Heften
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NAMEN UND ENTDECKUNG etc.

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gebornen sollen den Baum so wohl, wie seineRinde Guananepide, Gannanepericle, China-nepide, Guananegide genannt haben. Indes-sen waren diese Namen schon im Jahr 1738nicht mehr gebräuchlich, und man nanntein Peru den Baum Arbol de la Cascarilla oderRindenbaum (g~). Gegen das Ende des 17tenJahrhunderts wurde die China vorzüglich

Holländisch: Cldnn ; Kina ; Kina-bast.

Dänisch: China; Kinn; China hark.

Schwedisch: Kina; Kina bark; Feber-bark ; Pcruviansk Feherhark.

Russisch: Xiihoii Korkii. {ChinoiKorki).

Polnisch: Kwinkinna.

Neugriechisch: Kinna; und in dem

unter den Bezeichnungen Pulvis Comitissae, Vaterlande der Chinarinde: C*uina oder auch

Gräfin - Pulver (/<), Pulvis Cardinalis (i), Pul- Cascarilla.vis Cardinalis de Lugo (A), Pulvis Jesuiti-

cus (Z), Pulvis pairum {m), China fehris (n) 2) Entdeckung der fieberheilendenin Europa bekannt und angewendet. Diese Kraft der China.Namen wurden jedoch wieder in den ver-schiedenen Ländern, in welchen sie gebraucht Die Nachrichten über die erste Auffin-wurde, durch andere verdrängt, so dafs sie düng der fieberheilendcn Kraft der China-später China, Kina, Chinchina, Kinkina, rinden lassen sich nicht verbürgen, sondernpuina, Quinquina, pulvis febrifugus, pulvis bestehen in blofsen Vermuthungen und Sa-peruviauus, Corte* China de China hiefs. gen, von welchen ich hier die wahrschem-Jetzt nennt man sie deutsch China, China- lichern mir anzuführen erlaube,rinde, peruvianischeRinde, undlateinisch Nach Geoffroy (p) soll man die Ent-Corteoc Chinae , Cortex peruvianus. decluing einem Indianer verdanken, welcherItalienisch heifst sie: China; China- fieberkrank gewesen sey, von einem stehen-China; Ouina. den Wasser, in welches einige ChinabäumeSpanisch: Q-uina; Cascarilla. gefallen wären, getrunken habe und so ge-Portugiesisch: Quina; Quina-Quina. heilt worden sey. Diese zufällige BemerkungFranzösisch: Quinquina; Ecorce de habe er andern Indianern mitgetheilt, undQuinquina; Quina. man habe sich dieses Wassers so lange mitEnglisch: Peruvian hark; Jesuits hark; glücklichem Erfolge bedient, bis die BäumeBark (o). in demselben faul geworden wären.

(f) Lcmcry, Dktionnaire universel des drogucs simples,ä Paris 1698.

(g) Memoircs de Vacad. Roy. des Sciences de Paris, 1738.p. 242.

(fc) Ruiz, Don HipolUo Quinologia, o tratado del arbol dela Quina o Cascarilla. Madrit 1792. Zuerst aus dem Spa-nischen ins Italienische und aus diesem ins Deutscheübersetzt von Oslander. Göttingen 1794.

(0 la Condaminc, Sur Varbrc du Quinquina. Memoircsde VAcad. Royale des Sc. de Paris 1738.

(k) Stur'm, jj. 11.

(I) Ebendaselbst p. 10. und de Bomare, Dktionnaire

raisonnc universel d"histoire naturelle. Paris 1765. T. IV.j). 554. R u i z Quinologia p. 7. Chifl et ins p. 52.

(m) Morton; Horbius; de Bomare p. 554.

(n) Chifletius p. 51.

(o) Bergen's Monograph. S. 82. Es soll das Wort bark,welches Baumrinde heifst, noch jetzt in England ge-bräuchlich seyn und zwar mit Voraussetzung des spe-ciellen Namens einer Sorte, z. B. Crown bark, pale park,silvcr i bark u. s. w.

00 Geoffroy Traite de la Matiere midiealc. Tom. IIp. 78.

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