CHINA BICOLORATA etc.
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in Deutschland 1822 — 1827 bald als St. jedoch auch Rinden, bei welchen sie röth-
Lucienrindc, bald als Tee a mc zr i n de lichbraun aussieht. Die Pitoya-Rinden be-
ausgegeben und mit ersterer verwechselt. stehen aus 3 Theilen, 1) der Epidermis,
Batka gab zuerst unter der falschen 2) der orangefarbnen Rinde und 3) einer
Benennung China St. Lucine, China Piton, dünnen Bastlagc. Die untere schwarze Flä-
mdem er sie von Eocostemma florihunda ab- che, welche kaum -^ Linie dich ist, läfst
leitete, eine genaue Beschreibung von der sich nach dem Einweichen der Rinden mit
neu im Handel erschienenen Rinde, im einem Messer wegnehmen, und besteht in
Trommsdor ff sehen Journale (e). Er Bast. Splint ist bei diesen Rinden nicht
nat jedoch auch seinen Irrthum öffentlich anzutreffen. An der convexen Seite sind
bekannt, und die Verschiedenheit der Chi- sie vollkommen mit der Epidermis beklei-
»« hicolorata von der China St. Luciae oder det, unter dieser liegt die röthlichgelbe
China Piton nachgewiesen (f)> auch macht Rinde, und auf dieser der braunschwarze
er uns daselbst Hoffnung, bald Kunde über Bast (g).
die Abstammung dieser Rinde zu geben, da Der Durchmesser der Rinden erstreckt
er und Brera von Auguste St. Hillai- sich von 4 Linien bis zu lf Zoll und die
re , Vellori und Lambert Rinden von Dicke derselben von f bis lf Linien. Fla-
Cinclwna brasiliensis, Exostemma austräte che Stücken findet man nie, wenigstens wa-
nnd E. cuspidata zu vergleichenden Unter- ren alle die, welche ich bis jetzt gesehen
suchungen erwarten. habe (/(), immer noch schwach einwärts ge-bogen.
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Der Querbruch ist nur wenig xuie-
Die Pitoyarinden erscheinen in 4 bis 24 ben, der Längenbruch ist rauh, oft et-
Zoll langen, bald einfach, bald mehrfach was kurzsplittrig.
gewundenen, und auch in zusammengeroll- Der Geschmack ist unangenehm und
ten Rohren. Die Aufsenf lache ist eben, heftig bitter, stark Speichel erregend. Von
oc ist f ein längsrunzlich, bald mehr, bald Geruch konnte ich nichts wahrnehmen,
weniger bra UTl n c h 0 d C r graugelblich, mit Sie geben ein zimmtfarbenes feines Pulver.
i sen oder grauen, bisweilen spiralförmiggewundenen Flecken, und an mehren Rin- m -
den mit kleinen Wärzchen besetzt. Die in- Man bezieht die Pitoyarinden über Ham-
nere Flache ist glatt und gewöhnlich bürg oder London, aus Guayaquil, einer
von braunschwarzer Farbe; es finden sich Stadt der Provinz Quito. Sie werden im
ä I r0 r ,9d0rtf » Journal VH. B 2. IL S. 29-30.
W Taschenbuch für SrncidclnnHlIrr o. fc W. 1828. S. 1.
Ich unterschied schon in d(m Jahren lg , 5 mA 26 y,
vonT , 0rlcSUn S c " ÜW Waarenkunde die Pitoyarindc, . cr St - Irticienrinae. G.
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«W« mc* s l 0rtw t \ V c "" sc rmdcnt f°' temcnt s " rvrsquon hs seehc ö un soleil ardent, et (cur
surfacc interne se rembrunit; mais ä un soleil doux eilen-prennent unc coulcur scmblablc ä cellc de la canellc. 1 '(li) Ich hatte Gelegenheit, in der Brückner- und Lam~jicschen Handlang zu Leipzig eine bedeutende Quanti-tät Pttoya zu selten, allein eigentlich flache Bindentrar ich nicht darunter an. Es ergicht »ich aus deinschon in Note (a) Erwähnten, data man selten flach«Rinden treffen Kann , da man selbst im Lande die jun-gen Rinden den altern vorzieht.