7-
82
CHINA CARIBAEA etc.
lieh, dunkelgrün, mit Flechten besetzt, in- Runzeln bestehen fast mir in Längsrunzeln,wendig braunröthlich, besitzt einen wider- sehr selten auch in Querrunzeln. Entferntlieh bittern Geschmack und einen gewürz- man durchs Abkratzen das Oberhäutchen: sohaften Geruch. Die zweite Sorte soll schlech- stöfst man auf eine ziemlich glatte rothbrau-ter seyn, äufserlich röthlich weifs, innerlich ne Fläche, die bisweilen kleine Querrifschenbraunschwarz aussehen und einen ingberar- hat, und grofse Aehnlichkeit mit der Ober-tigen Geschmack zeigen. Eine dritte Sorte, fläche der China nova zeigt. Auf diese Rin-welche aber Trommsdorff nicht gesehen de folgt dann die hellere und dickere Splint-hat, soll von der Stärke einer Schreibfeder läge. Die Innenfläche ist gelblichbraunvorkommen, die Farbe der gemeinen Chi- zu nennen, bald etwas heller, bald etwasnarinde besitzen und äufserst unangenehm dunkler, glatt und kurzfaserig, die Fasernbitter schmecken. sich durchkreuzend, wie gewebt. Der Quer-
ich selbst konnte stets nur eine Sorte von b r u c h ist glatt an den Rindentheilen, an derdieser Rinde bekommen, so viele Mühe ich Splintfläche jedoch kurzsplittrig, und manmir auch defshalb gab, und von so verschie- ma g die Ri*"Je von Aufsen nach Innen , oderdenen Handinngshäusern ich sie auch bezo<r. umgekehrt zerbrechen, so ragen die Splint-fasern stets über den Rindenbruch hervor,und sehen heller, röthlichgelb, aus. DerLängenbruch ist uneben, krispig, nachAufsen dunkler, nach Innen heller; übri-gens findet man auch beim Längenbruch we-niger Widerstand, als beim Querbruch.
Der Geschmack dieser runde ist heftig
o.....---------"- —------- ~~~~ fe
Sie scheint mir die Rinde des Stammes undder altern Zweige zu seyn.
Sie besteht aus 5 —15 Zoll langen, f- bislj Zoll breilen und i bis 3 Linien dickenRinden, welche halbgerollt oder flach, je-doch stets etwas nach Innen umgebogen er-scheinen. Die Farbe der Oberfläche ist
graugelblich, oder grauweifslich; gröfsten- bitter, schwach zusammenziehend und Spei-
theils ist das Oberhäutchen noch vorhanden, chel erregend. Einen schleimig bittern
und dieses ist an manchen Rinden von einer Geschmack, den Mehre angeben, konnte
schmutzigweifsen Farbe; an manchen jedoch ich nicht daran bemerken. Vielleicht haben
sieht es schwarzbraun oder braunschwarz die von Andern beschriebenen Varietäten die-
aus. Mitunter finden sich jedoch auch Rin- ser Rinde ein von den meinigen verschiede-
den, welche zum Theil vom Oberhäutchen nes Vaterland, oder sie stammen von einer
und auch von der eigentlichen Fiinde ent- andern Exostevnna ab. Die in dem Diction-
blöfstsind, und nur noch aus der Bastlage naire des Sciences medicales (f) gegebene Ee-
und dem Splinte bestehen. Meistens ist die Schreibung der Stammrinde der Exostcmma
Oberfläche zerrissen, und die Funden bekom- caribaea pafst ganz auf eine vor mir liegende
men dadurch ein runzliches Ansehen. Die Rinde. Einen rübenartigen Geschmack, den
(/_) Diclwnnaire des Scienc. mid. T. 40. p. 433. L'ecorceseche du tronc, teile que le fournit le commerce , est cnJragmens vn peu convexes, de sept pouces environ delongueur, d'une ligne et demi d'tipaisseur , composee de
deux couches ; Vexterne, traversee par des gerquresprofondes,est jaunütre, spongieuse, insipide, et sc laiase facile-ment ceraser entre les doigts; Vinlernc est plus petante,durc , fibreuse , d'un brun verddtre etc.