Druckschrift 
1 (1829) Enthaltend die Rinden und ihre Parasiten aus der Ordnung der Flechten : in sechs Heften
Entstehung
Seite
48
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

-0*~~ -

=aa

48

CHINA HUANL'CO etc.

te feinsplittrig und heller als nach der nach v. Bergen bei einer Partie von

Aufsenfläche zu.

Der Längenbruch ist uneben, am Splin-le splittrig und faserig, hell und nach Au-fsen zu dunkler.

Der Geschmack ist anfangs schwach

1000 Pfunden Folgendes: feine Röhren50 Pfund, Mittel- I\ Öhren 400 Pfund,dicke 230 —250 Pfund. Der Rest bestehtin Fragmenten Grus und Staub.

Sie wird aus der Provinz Huanuco nachsäuerlich, zusammenziehend, später jedoch Lima transportirt und von da aus gewöhn-ziemlich stark und anhaltend bitter, der Ge- lieh nach Europa verschifft.ruch dumpfig, moosartig (e).

Die Flechten, welche auf dieser Rinde IV.

vorkommen, bestehen nach v. Bergen in jy ie Guanuco - China scheint unter allen

Glyphis tricosa; Oraphis duplicatal Fori- bis jetzt bekannten Chinarinden, die an?ia granulata; Pyrenula discolor, mastoi- Cinchonin reichhaltigste und mithin wirk-samste zu seyn, so dafs sie wohl, wennsie in gehöriger Menge herbeizuschaffenwäre, die andern Sorten, mit Ausnahmeweniger, verdrängen möchte, v. Santenfand blofs Cinchonin in ihr, und stets umso mehr, je schwerer sie war, unterö Sorten, welche er prüfte, fand er ihrenCinchoningehalt in einem Pfunde der Piin-

dea und pupula; Leennora punicea; Par-melia mclanoleuca; Stictci aurata ; und JJs-nea florida.

III.

Die Guanucochina wurde im Jahr 1799zuerst in Spanien bekannt, indem damalsdurch die Fregatte la Velox 180 Kistennach Santander kamen (/). Ruiz er-

hielt den Auftrag, diese Sendung zu un- den von 106 f Gran bis zu 210 Gran auf-

tersuchen, und fand in den Kisten eine stei £ encl ( h )-

dicke Rinde , vermischt mit den Rinden der Michaelis untersuchte zwei Sorten

Cinchona nitida und lanceolata, und einer Huanuco, 1) China fusca superfein Gua-

andern von Tafalla, als ähnlich der nuc0 * 3 Thaler, und 2) eine für 2| Tha-

ler Einkaufspreis, und fand in der erstenim Pfunde 50 Gran Cinchonin und 32Gran Chinin; in der zweiten aber 74 GranCinchonin und 28 Gran Chinin.

Kirst und ich fanden in einem Pfun-de Guanucorinden, welche ein gleichesnen von 80 — 100 Pfund Netto. Das Ver- Gemeng von dickern und dünnern Röh-haltnifs, in welchem die verschiedenen Di- ren darstellte, ebenfalls nur Cinchoninmensionen der Huanuco vorkommen, ist und zwar 168 Gran.

Calisaya benannten Art. Spätere Sendun-gen sollen von schlechterer Qualität gewe-sen seyn; doch erhält man sie jetzt wie-der ziemlich rein im Handel. Sie kommtin Kisten von 150 Pfund Netto, jedoch inneuern Zeiten, auch über England in Sero-

(c) Nach v. Bergen, thonartig, etwas »üWid,, «1erHuanuco cigenthümlich.

(f) v. Bergen' s Monographie S. 277.

(g) Nach t. Bergen soll die Seronenwaare, ungeachtet

ihre» frischen Aufsehens und ihrer Echtheit, doch auf-fallend leichter und an Chinin und Cinchoningehalt fc»-ringer seyn.

(In Platte 11. zu der von r. Beigentchen Monographie.