Druckschrift 
9/10 (1845)
Entstehung
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Ah! mein Gott, Ihr erschreckt mich, Sire: wenn eingutes Andenken, das Ihr einer alten Freundin gönnt,eine schlimme Folge für Euch hätte, ich wäre untröstlich?'

Sehd unbesorgt, Geliebte," saqte der Bearner,wir haben drei Schwerter, welche im Schatten wachen."

Drei, das ist sehr wenig, Sire."

Das ist genug, wenn diese Schwerter Mouy,Sauconrt und Barthelemh heißen.''

Herr von Mouh ist also mit Euch in Paris?"

Allerdings."

,,Er wagte es, in die Hauptstadt zurückznkehrcn?Er hat also wie Ihr irgend eins arme Frau, welche inihn verliebt ist?"

Nein, aber einen Feind, dessen Tod er geschwo-ren hat. Nur der Haß, meine Theurc, läßt den Men-schen so viele i^horheiten begehen als die Liebe."

, Ich danke, Sire."

Oh, ich sage das nicht in Beziehung ans die gegen-wärtigen Thvrheiten, sondern in Beziehung auf die vor-hergcgangcuen und zukünftigen. Aber streiten wir nichthierüber, wir haben keine Zeit zu verlieren."

Ihr habt also immer noch im Sinne, abzurcisen?"

Diese Nacht."

Die Angelegenheiten, deren wegen Ihr nach Parisgekommen scyd, sind beendigt?"

Ich bin Euretwegen gekommen."

Gascogner!'

Vcntre-saint-gris! mein Liebchen, ich spreche dieWahrheit; aber fort mit diesen Erinnerungen, ich habenoch zwei oder drei Stunden, um glücklich zu sehn, unddann eine Trennung auf Ewig."

Ah ! Sire," sprach Frau von Sauve,es gibt nichtsEwiges, als meine Liebe."

Heinrich sagte kurz zuvor, er hätte keine Zeit zumStreiten; er stritt also nicht, er glaubte, oder der Skep-tiker gab sich wenigstens den Anschein, als ob er glaubte.