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connas und La Mole abgelegt hatte, wieder in Gnadegekommen war, als man ihr meldete, ein Mann, derihr eine Sache von größter Wichtigkeit mittheilen zumüssen behaupte, warte in ihrem Betzimmer.
Sie ging rasch hinab und fand Herrn von Maurevel.
»Er ist hier!" rief der ehemalige Kapitän der Pe-dardirer, der gegen die königliche Etiquette Cathartnakeine Zeit ließ, das Wort an ihn zu richten.
»Wer, er?" sagte Catharina.
»Wer soll es seyn, Madame, wenn nicht der Königvon Navarra?"
„Hier?" versetzte Catharina; „hier! , . . er! . . .Heinrich! . . . Und was wttl der Unkluge hier?"
„Wenn man dem Anscheine glauben dürfte, so kämeer, um Frau von Sauve zu sehe». Glaubt man rerWahrscheinlichkeit, so kommt er, um gegen den Königzu consptrircn."
»Und woher wißt Ihr, daß er hier ist?"
„Gestern sah ich ihn in ein Haus treten, und einenAugenblick nachher kam Frau von Sauve' eben dahin."
„Wißt Ihr gewiß, daß er es ist?"
»Ich wartete seine Rückkehr ab, das heißt, ich war-tete einen Theil der Nacht. Um drei Uhr begaben sichdie zwei Liebenden wieder auf den Weg. Der Königführte Frau von Sauve bis zu der Pforte des Louvre.Hier trat sie mit Hülfe des Concierge, der ohne Zweifelin ihrem Interesse ist, ohne beunruhigt zu werden ein,und der .König kehrte ein Lied trällernd und mit sofreiem Schritte zurück, als wäre er mitten in seinemGebirge."
„Wohin ist er zurückgekehrt?"
»In die Rue de l'Arbre-Sec, in den Gasthof zumSchönen Gestirn, zu demselben Wirthe, wo die zwei Zau-berer wohnten, welche Eure Majestät enthaupten ließ."
»Warum habt Ihr mir das nicht sogleich gemeldet?"
„Weil ich meiner Sache noch nicht gewiß genugwar."