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Es lag ein solcher Ausdruck von Festigkeit in denWorten von Heinrich, daß Catharina wohl eiusah, alleihre Versuche, unter welcher Form sie auch verkleidetwären, würden nichts über ihn gewinnen, und sie stiegdeshalb in Eile hinab.
Sobald sie verschwunden war, eilte Heinrich an dieBrüstung und machte von Mouy ein Zeichen, womit ersagen wollte: „Nähert Euch und haltet Euch ans jedesEreigniß bereit."
Von Mouy, welcher abgestiegen war, schwang sichin den Sattel, ritt im Galopp mit dem Handpferde vorund faßte zwei Büchsenschüsse von dem Thurme Posto.
Heinrich dankte ihm mit einer Geberde und ginghinab.
Ans dem ersten Treppenabsätze fand er die zweiSoldaten, welche ans ihn warteten.
Ein doppelter Posten von Schweizern und Chevaur-legerS bewachte den Eingang der Höfe, und man mußtedurch eine doppelte Reihe von Partisanen schreiten, umin das Schloß zu kommen oder hinaus zu gelangen.
Catharina hatte hier angehalten und wartete.
Sie hieß die zwei Soldaten, welche Heinrich' folg-ten, sich entfernen, legte eine von ihren Händen aufseinen Arm und sprach:
„Dieser Hof hat zwei Thore; an jenem, welchesIhr hinter den Gemächern des Königs seht, erwartenEuch, wenn Ihr die Regentschaft ausschlagt, ein gutesPferd und die Freiheit: an diesem, durch welches Ihr soeben gegangen, wenn Ihr auf die Stimme des Ehrgeizeshört .... Was sagt Ihr?"
„Ich sage, wenn der König mich zum Regentenmacht, Madame, so werde ich de» Soldaten Befehlegeben, nicht Ihr. Ich sage, wenn ich in der Nacht ansdem Schlosse gehe, werden sich alle diese Piken, alle dieseHellebarden, alle diese Musketen vor mir senken."
„Wahnsinniger!" murmelte Catharina außer sich,