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als hätte er ans allen diesen Frauenstimmen einen Tongehört, schmerzlicher als alle übrigen.
„Ich danke, mein würdiger Freund, ich danke."sagte CocounaS und reichte zum dritten Male die Handdem Henker.
„Mein Sohn," sprach der Priester zu Coconnas,„habt Ihr Gott nichts anzuvertrauen?"
„Meiner Treue, nein, mein Vater," erwiederte derPiemontese, „Alles was ich ihm zu sagen hatte, habeich gestern Euch selbst gesagt."
Dann, sich gegen Caboche umwendend, sprach er:
„Auf, Henker/mein letzter Freund-, noch einenDienst."
Und ehe er niederkniete, ließ er über die Mengeeinen so ruhigen, so heiteren Blick gehen, daß ein Ge-murmel der Bewunderung sein Ohr liebkoste und seinenStolz lächeln machte. Dann drückte er den Kopf seinesFreundes zwischen seine Hände, hauchte einen Kuß aufseine blauen Lippen, warf einen letzten Blick nach demThürmchen, kniete, diesen vielgeliebten Kopf zwischen denHänden behaltend, nieder und sprach:
„Nun mir!"
Er hatte diese Worte nicht vollendet, als seinHaupt auf einen Streich von Caboche von seinemRumpfe flog.
Als dieser Schlag gethan war, erfaßte ein krampf-haftes Zittern den würdigen Mann.
„Es war Zeit, daß es zu Ende ging," murmelte er.„Armes Kind!"
Und er zog mit Mühe aus den krampfhaft znsam-mcngepreßten Händen von La Mole das goldene Reli-quienkästchen und warf seinen Mantel auf die traurigenUeberreste, welche der Karren in seine Wohnung zurück-führen sollte.
Das Schauspiel war vorüber, die Menge verlief sich.