Druckschrift 
9/10 (1845)
Entstehung
Seite
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Wohl, ich habe Euch gesagt, ich wäre des Kö-nigs unterthänigster Diener," antwortete CoeonnaS,sich mit einer bewundernswürdige» Indolenz auf seinenHüsten wiegend.

Wenn Ihr wirklich sein Diener seyd, wie Ihrbehauptet, wollt Ihr uns sagen, was Ihr von einergewissen magischen Statue wißt?"

Ah! gut, wir kommen ans die Geschichte von derStatue zurück, wie es scheint."

Ja, mein Herr, mißfällt Euch das?"

Stein, keineswegs, das ist mir lieber. Vorwärts."'

Warum befand sich diese Statue bei Herrn-de LaMole?"

Bei Herrn de La Mole, diese Statue? Bei Rene,wollt Ihr sagen."

Ihr erkennt also, daß sie vorhanden ist?"

Verdammt! wenn mauste mir zeigt."

Hier ist sie. Ist es die, welche Ihr kennt?"

Allerdings."

"Schreiber," sprach der Präsident,notirt, derAngeklagte gebe zu, daß er die Statue bei Herrn deLa- Mole gesehen habe."

Nein, nein," rief CoeonnaS,verwirren wiruns nicht: bei Rene gesehen habe."

Bei Nene, es sey. An welchem Tage?"

An dem einzigen Tage, an welchem wir, Herr deLa Mole und ich, dort gewesen sind."

Ihr gesteht also, daß Ihr mit Herrn de La Molebei Nene gewesen seyd?"

Habe ich je dergleichen verhehlt?"

Schreiber, notirt, der Angeklagte gestehe zu, ersey bei Rene gewesen, um Beschwörungen zu machen,"

Holla! he! nur sachte, nur sachte, Herr Präsident.Mäßigt Eueren Enthusiasmus, Herr Präsident, ich habenicht ein Wort hievon gesagt."