Druckschrift 
9/10 (1845)
Entstehung
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gieriger Mann das ist! Es kostet das Leben eines Men-schen und dreimal hunderttausend Goldthaler."

Du nennst ihn einen schwer zugänglichen, gierigenMann, und er verlangt nicht mehr als das Leben einesMenschen und dreimal hunderttausend Thaler?... DaSist ja nichts!"

Nichts? dreimal hunderttausend Thaler! Alle DeineJuwelen und die meinigen werden nicht dazu hinrcichen,"

Oh, das ist gleichgültig. Der König von Navarrawird bezahlen; der Herzog von Alenyon wird bezahlen;mein Bruder Karl wird bezahlen; und wenn nicht. . . ."

Du sprichst, wie eine Verrückte. Ich habe diedreimal hunderttausend Thaler."

Du?"

Ja, ich."

Und wie hast Du sie Dir verschafft? Ist es einGeheimnis! ?"

Mür Jedermann, nur für Dich nicht."

Oh, mein Gott!" sprach Margarethe, mitten unterihren Thränen lächelnd,solltest Du sie gestohlen haben?"

ltrtheile selbst."

Sprich."

Erinnerst Du Dich des furchtbaren Nantouillct?"

Des reiche» Kauzes, des Wucherers?"

Wenn Du willst."

Nun?"

Als er eines Tags eine gewisse blonde Frau mitgrünen Augen, geschmückt mit drei Rubinen, von denender eine auf der Stirne, die andern zwei auf den Schläfenangebracht waren, ein Kopfputz, der ihr so gut stand, vor-übergeheu sah und nicht wüste, daß es eine Herzogin war,da rief dieserreiche Kauz, dieser Wucherer:Für drei Küssewürde ich an der Stelle dieser drei Rubine drei Diaman-ten, jeden von hunderttausend Thaler», entstehen lassen.""

Nun, Henriette?"

Meine Liebe, die Diamanten sind entstanden undverkauft." 7*