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Bette mit dem Gefühle des Schreckens zurück, das unSvor einer Schlange zurückweichen macht.
Unterrichtet durch die Geständnisse von Rene, dannvielleicht mehr noch durch das Stillschweigen und dieUeberiegnng, hatte Karl nicht einmal mehr das Glück, zuzweifeln.
Er wußte vollkommen, wem und was er seinenTod zuzuschreiben hatte.
Als sich Catharina dem'Bette näherte und eine Hand,kalt wie ihr Blick, nach ihrem Sohne ausstrcckie, bebtedieser und bekam bange.
„Ihr bleibt, Madame?" sagte er zu ihr.
„Ja, mein Sohn," antwortete Catharina, „ich habemich über wichtiae Dinge mit Euch zu nnterreden."
„Sprecht, Madame,» erwiederte Karl, noch mehrzurückweichend.
„Sire," sagte die Königin, „ich habe Epch soebenversichern hören, Euere Aerzte wären große Doctoren."
„Und ich versichere cS noch, Madame."
„Was haben sie jedoch gcthan, Sire, seitdem Ihrkrank sehd?"
„Nichts, das ist wahr;.. aber wenn Ihr gehört hättet,was sie gesagt haben, . . in der That, Madame, manwünscht krank zu seyn, nur um so gelehrte Dissertatio-nen zu Horen."
„Soli ich Euch etwas sagen, mein Sohn?"
„Was denn? sprecht, Madame."
„Ich hege den Verdacht, daß diese großen Doctorennichts von Euerer Krankheit verstehen."
„Wirklich, Madamei"
„Daß sie vielleicht ein Resultat sehen, daß ihnen aberdie Ursache entgeht."
„Das ist möglich," sprach Karl, welcher nicht be-griff, wohin seine Mutter abzielte.
„So, daß sie das Symptom behandeln, statt dasUebel zu behandeln."