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Euch versprochen, Ihr sollet Euren Kameraden sehen,...kommt, ein ehrlicher Mann hält sein Wort.. . . Wennes jedoch möglich ist, sprecht sowohl Euch als mir zuLiebe nichts von Politik."
La Mole verließ sein Zimmer und befand sich Coron-nas gegenüber, weicher eben in seiner Stube auf- undabging.
Die zwei Freunde warfen sich einander in die Arme.
Der Kerkermeister gab sich den Anschein, als wischteer sich den Winkel des Auges ab, und ging hinaus, umzu wachen, daß man die Gefangenen nicht überraschte, odervielmehr daß man ihn selbst nicht überraschte.
„Ab, Du bist hier!" rief Coconnas, „sprich, hat Dirder abscheuliche Gouverneur seinen Besuch gemacht?"
„Wie Dir, denke ich."
„Und Dir Alles genommen?"
„Ebenfalls wie Dir."
„Oh! mir, ich besaß nicht viel, einen Ring vollHenriette das war Alles."
„Und baares Geld?"
„Ich hatte Alles, was ich besaß, dem braven'Ker-kermeister gegeben, damit er uns diese Zusammenkunftverschaffte."
„Ah, ah!" sprach Lw Mole, „es scheint, er empfängtaus-zwei Händen."^
„Du hast ihn^also auch bezahlt?"
„Ich habe ihm hnndert Thaler gegeben."
„Desto besser."
„Desto besser, daß unser Kerkermeister ein Schuft
ist?"
„Allerdings ; . man wird mit Geld Alles machen,was man nur immer will, und eS wird uns hoffentlichnicht daran fehlen."
„Sprich, begreifst Du, was uns begegnet?"
„Vollkommen.... Wir sind verrathen worden."
„Dnrch wen?"