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Euch, wie Ihr mir sagt, darum gebeten hat, um sichtu der Wissenschaft der Beize zu unterrichten. Da Ihrheute mit dem König auf die Falkenjagd reilet, so wirder nicht verfehlen, ein paar Seiten zu lesen, um SeinerMajestät zu beweisen, daß er ihren Rath befolgt undLectioncu nimmt. Das Ganze besteht unr darin, daßIhr es ihm selbst übergebt."
„Ol,, ich werde nicht den Muth dazu haben/ ver-setzte Alenyon bebend. i
„Warum?" sprach Katharina, „es ist ein Buch, l
Wie jedes andere, ausgenommen, daß die Blätter, weil '
es so lauge eingeschloffen war, an einander kleben. Ver-sucht es also nicht, darin zu lesen, denn man kann eSnur ihn», wenn man den Finger naß macht und dieSeiten-Blatt für Blatt umschlägt, was viel Zeit weg-nimmt und viel Mühe verursacht."
„So daß nur ein Mensch, welcher ein großes Ver-langen hat, sich zu unterrichten, sich diese Zeit und dieseMühe nehmen klrnn?"
„Ganz richtig, mein Sohn, Ihr begreift."
„Oh!" sagte Aiensvn, „seht Henriot ist bereits imHofe. Gebt, Madame, gebt, ich will seine Abwesenheit lbenützen, um das Buch zu ihm zu tragen. Bei seinerRückkehr wird er es finden."
„ES wäre mir lieber, wenn Ihr es ihm selbst ge-ben würdet, Franz; es kommt mir'sicherer vor."
„Ich habe Euch bereits gesagt, daß ich nicht denMuth dazu hätte, Madame."
„Geht doch; aber legt eS wenigstens an einen Ort,wo es sehr in die Augen fällt."
„Ich werde es an die sichtbarste Stelle und ganzoffen legen. Ist eS ungeeignet, wenn es offen liegt?"
„Nein."
Alcn?on nahm mit zitternder Hand das Buch, daSKatharina mit fester Hand gegen ihn ansstreckte.
„Nehmt, nehmt, es ist keine Gefahr dabei, da iches berühre. Ueberdieß habt Zhr Handschuhe."