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zutretm im Begriffe stehen, dem, besten Falles, bcdcutungslcercn, «endemi-schen Astcrclasficismuö huldigen könnten.*)
Von Allem dem aber auch selbst abgesehen, erheischen schon die ge-wöhnlichsten Klughcitsrückfichtcn, einen Klostcrbau so hcrzurichtcn, daß ermöglichst nur zu klösterlichen Zwecken und nicht füglich zu Villen, Dicastc-ricn, Commandanturen und Casernen verwendet werden kann/ indem injenem Falle das Gelüste, denselben in den Verkehr zu bringen, bei weitemnicht so leicht rege werden wird. Es könnte sonst leicht kommen, daß manabermals Nester für andere Vögel baut: das Kukuksgeschlccht ist bekannt-lich noch nicht auögcstorbcn.**)
Ucbcrblickt man die im vorigen Jahrhunderte entstandenen Abteienund Klöster, welche sich durchweg dem damals vorherrschenden Geschmackcanschlosscn, so möchte man in deren äußerer Erscheinung wirklich fast einenEntschuldigungsgrund dafür finden, daß unberechtigte Hände danach ge-griffen haben; wer einer verkehrten Zeitströmung sich einmal hingibt, darfsich nicht wundern, wenn dieselbe ihn fortrcißt. ***)
Natürlich begegnet man auch hier wieder dem Einwurfc, das Schöneund ganz besonders die mittelalterliche. Form desselben koste zuviel Geld;
*> Was die Mönche im Mittelalter auf dem Gebiete der Kunst geleistet haben, findetsich eben so eingehend wie glänzend in einem Artikel von der Meisterhand des Grafenvon Montalembert in Didrvn's .Vnnalos arclioologigues tBd. VI. S. l2l—139) geschildert.Derselbe wird einen Abschnitt der Einleitung zu einem Werke über das Leben des heil.Bernard bilden, mit dessen Ausarbeitung Graf von Montalembert schon seit langer Zeitbeschäftigt ist und welches hoffentlich recht bald znr Vollendung kommen wird.
**) „bene in nnlo apparcal, guaios volucres ibi inlmbitaal." (birmonricu8 cpisl.apuä Uabitlon annlecla p. 421.)
***) Die Anführung eines bezeichnenden Factums sei hier gestattet. Bei dem allge-meinen Klostersturme in Schlesien beschrieb der mit der Jnventarisirung der Kunstschätzebeauftragte Cvmmiffar die in der Kirche der Stiftsjungfraue» zu Rgtibor befindlicheKanzel in folgender Art: „Die Kanzel ist neu, an derselben befinden sich einige Göt-tinnen oder Geniusse." Niemand wird sich wundern, daß solchen Productionen gegenüber,welche der damaligen Geschmacksrichtung allerdings so ziemlich entsprachen, die Säculari-satoren nicht grade von einer heiligen Scheu ergriffen wurden. Eben so wenig kann esbefremden, daß es dahin gekommen ist, wenn man erwägt, wie weit selbst die crleuch-testcn Geister vom rechten Wege abgcwichen waren. Als Beleg hierfür mag das Urthcildienen, welches Mnclon in seinen vialoguos 8ur I'öioguonco l»ouvro8 vol. IV. p. 45. I'aris1848) über die gothische Baukunst, im Gegensatz zur altgricchischcn fällt. Es heißt hierU. A.: „Lotto arcliitecturo, gn'on oppoile gotliigue, norm 08 t venue «los Lrabos. Los8orto8 4'osprit etant kort viks ot n'az-ant ni röxlo ni culluro, no ponvnionl inanguor äo 80sotor öans tos kaussos sul>tiii!o'8; ckolir lour viont ce mauvais goül on toutos cbvsos. Ils»nt öle soi>bi8les on raisonnomonls, amalours äo cviilicbots on arcbil o ctu r ool invonleurs äo >>oialo8 on goösie ol on öloguenco. lkout cola ost äu mümo gönio."
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