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Fingerzeige auf dem Gebiete der kirchlichen Kunst
Entstehung
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tAntipcndien), 10) bewegliche Bilder. In besonderen Colonncn wäre derZustand, die Herkunft und sonst Bemerkenswertstes anzuführcn. Der Actist stets in ein zu diesem bcsondern Zwecke angelegtes Buch, welches imPfarrarchive beruht, cinzutragcn und Abschrift davon von einem Mitglicdedes Fabrikrathcs zu bewahren. Solche durchlaufende Jnventarien, wie ichderen noch manche in Psarrarchivcn vorgefunden habe, sind zugleich alsgeschichtliche Dokumente von hohem Interesse.

Ich habe oben im Eingänge den Küster als den untersten Diener derKirche bezeichnet. Darum ist er aber nicht minder achtungswcrth, wenn erseine, gewiß nicht unwichtigen Berufspflichtcn recht getreulich erfüllt. Undnoch Viele geben durch ihr Wirken zu erkennen, daß sie jene Pflichten vorAugen haben, daß sie eingedenk sind, wie es ihnen besonders obliegt, durchihr ganzes Verhalten ihre Ehrfurcht vor dem Heiligen an Tag zu legenund den Besuchern der Kirche ein gutes Beispiel zu geben, daß, mit EinemWorte, ihr Herz an ihrer Kirche hängt. Die Sorge für das Haus Got-tes ist auch gewiß das beste Mittel, desseu Segen auf das eigene Hausherabzuziehcn.

Die Umgebungen der Kirche.

Schon die Würde des Gotteshauses erfordert, daß cs von einemfreien, gefriedeten Raume umgeben, dem Getümmel der Straße möglichstentrückt sei. Man wird auch selten eine ältere Kirche finden, welcher die-ses Erfordcrniß abginge; in England, wo alle Traditionen lebendiger ge-blieben sind, erachtet man dasselbe immer noch für so wesentlich und obli-gatorisch, daß die Ausnahmen, selbst bei protestantischen Kirchen, überausselten Vorkommen. So lange und in wie fern der Platz um die Kirche dieBegräbnißstätte der Gläubigen war, ergab sich die Befriedung von selbst;jetzt muß zu diesem Zwecke besondere Vorkehr getroffen werden. Das Frei-stellen der Kirchen ist aber nicht so zu verstehen, wie cs leider an gar vie-len Orten verstanden wird, daß man Alles, was nicht einen integrirendenThcil derselben bildet, wie eingebaute Capellen und namentlich Kreuzgänge,niederreißt, um Spaziergänge rings herum anzulcgcn. Im Gcgcnthcilcsollten derartige Anbauten auf das' sorgfältigste erhalten werden. Es istein ziemlich allgemeines Vorurtheil, daß eine schöne Kirche sich am besten