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Fingerzeige auf dem Gebiete der kirchlichen Kunst
Entstehung
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G l o ss

2>as nachfolgende Vocabular soll mit Hülfe der bcigcgcbcncn, vonV. Statz in Köln hcrrührcnden Zeichnungen die am häufigsten verkommen-den technischen Benennungen der einzelnen Bauthcile dem in der MaterieUnbewanderten erklären. Cs hat, wie das ganze Buch, zunächst nur daspraktische Bcdürfniß zum Zielpunkt und macht weder auf Vollständigkeit nochauf innere Vollendung Anspruch: der Laie schreibt für Laien von seinemStandpunkte aus. Letzterer wird cs denn auch erklären, weshalb in derAuswahl der Abbildungen der gothische Baustyl sich ausschließlich berück-sichtigt findet.

Abakus: viereckige Platte, welche das Capital deckt und so den Ueber-gang von der Säule zum Gebälkc bildet. Gehört vorzugsweise den vorchrist-lichen Stylen an; jedoch folgt er auch dem gothischcn Capital durch alle seinellmbildungsstadicn, welchen entsprechend er sich gleichfalls modifizirt ls. Säule).

Achtort: zwei sich durchkreuzende Vierecke (Grundguadrate), das gewöhn-liche Schema des Chorschlusses bei den Alten, wonach sich auch im klebrigendie Bildungen zu richten pflegen.

Ambonen: kanzelartige Aufbauten an der Gränzc zwischen Chor undSchiff iw der Basilika, von welchen herab dem Volke das Evangelium und dieEpisteln vorgclcsen wurden.

Apsis: lChornischc, Tribüne, Concha) der hinterste Thcil am Choreeiner Bgsilika, gebildet durch eiue im Halbkreis gezogene Mauer und mit einerHalbkugel überwölbt. Auch wohl Presbyterium genannt, weil in älterer Zeitdie Sitze der Priester sich an den Halbkreis anlchnten. Später, als der Chorsich selbstständiger entwickelte, fiel sic weg.

Architrav (der), macht mit dem Fries-und Hauptgesims das Gebälkeaus, welches die einzelnen Säulen der Länge nach miteinander verbindet, undzwar lagern auf ihm die übrigen Thcile des Gebälkes.

Archivoltc ldic): bildet wie der Stirnbogcn, der Bogcnsturz unddie Gewände die Einfassung der vorderen Ansicht eines Bogens. In der antiken