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über welchen der Hauptaltar sich erhebt, als Waarcnmagazine oder Wein-keller vcrinicthct werden! Eine solche Wirthschaftlichkeit dürfte schwerlichSegen bringen oder Opfcrwilligkcit in der Gemeinde zu wecken geeignetsein. Die Gcldspeculation muß ihre Gränzc finden, wo die geweihte Erdeansängt. Um diese Gränzc desto schärfer zu bezeichnen, ist es räthlich,durch Kreuze, Stationen, einen sogen. Calvaricnbcrg, eine monumentaleLaterne und dergleichen mehr förmlich Besitz von dem betreffenden Grundund Boden für die Andacht zu ergreifen. Solche Symbole sind zugleichdie besten Mahntafcln gegen jeglichen Unfug in der Nähe der Kirchen. Sicdienen aber auch noch zur Förderung eines anderen Zweckes, über welchenein paar Worte gestattet sein mögen, wenngleich dieselben den Gegenstanddieses Abschnittes nicht unmittelbar berühren.
Es war eines der Symptome jenes Aufklärungsficbcrs, welches mit denFcbronianischcn, Josephinischcn, Wcsscnbcrgischcn u. s. w. Bestrebungen inengster Wechselbeziehung stand und welches — Gott Lob! — zur Zeit, inDeutschland wenigstens, sich nur noch hier und dort einmal in leisen An-flügen kundgibt, daß man allen Gottesdienst und alle Andacht auf dasInnere der Kirche, und zwar wo möglich der Pfarrkirche, cinzuschränkensuchte. Die Stationen, die Hciligcnhäpschcn, ganz insbesondere aber dieGnaden- und Wallfahrtsörter wurden mit einer Art von Jntcrdictbelegt; alle Mittel bot man auf, um dem Volke diese Gattung von An-dachtSübungcn abzuspcrrcn oder doch möglichst zu verleiden; selbst die Hülfeder Polizei ward zu diesem Zwecke willkommen geheißen. Nicht wenigePastoren betrachteten cs förmlich als einen Eingriff in ihr Monopol, wennPfarreingcscsscnc cS> sich bcigchen ließen, anderswo als in der Pfarrkirche— die noch dazu vielleicht den größten Theil des Tages über verschlossengehalten ward — zu beten oder zu singen, Gott zu Preisen und die Für-bitte seiner Heiligen anzurufcn. Natürlich unterließ inan nicht, in möglichstgrellen Farben die Ungebühr darzustellcn, die bei den Wallfahrten vorzu-kommcn pflege und zugleich auf die kostbare Zeit hinzuwcisen so wie aufdaS Geld, welches sic dein Landbauc oder dein Gewerbe entzögen. Was denUnfug betrifft, der hier und da allerdings im Gefolge der Wallfahrten sichcinstellen mag, so wurzelt derselbe grade hauptsächlich in dem Widerstrebender Seelsorger, die Leitung solcher Andachtsübungen in die Hand zu neh-men und durch Belehrung sowohl als persönlichen Einfluß ihnpn Maaßund Ziel vorzuzcichnen. Die nationalökonomisch-philanthropischcn Ermah-nungen aber wären jedenfalls zweckmäßiger an die reiche und vornehmeWelt zu adrcssircn, welche ein Gewerbe aus dem Müssiggangc macht, diezwar nicht nach den Gnadcnortcn, dafür aber zu den Spielhöllen und indie Hauptstädte Pilgert, um sich ökonomisch und moralisch zu ruincn. Alan