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Wider seinen Willen ward Nadelyffc von dem Fcier-tone dieser ihm neuen Redeweise, und von der tiefenBetrübniß hingcuommen, womit die Wahrsagerin die letz-teren Worte gesprochen hatte.
„lind wie," fragte er nach einer Panse, „wie unddurch welche Künste erweckst Du jene Macht der Imagi-nation?"
„Frage nicht eher, als bis die Zeit der Prüfung dasehn wird," antwortete die Zeichcndenterin.
„Aber kannst Du diese Kraft in Allen — auch imEinfältigen und Nnidealen, wie im Sinnenden und Schwär-merischen erwecken?"
„Nein, denn Erstcre werden sich nie den Vorberei-tungen unterziehen, lleberhaupt gelangen Wenige, außerdenen, welchen das Geschick große Rollen im Lebensdramazuerkcunt, jemals auf diejenige Geisteshöhe, auf der ichihnen die Zukunft enthüllen kann."
„Meinst Du, daß Deine Hauptanhänger sich unterden Großen der Erde finden? Verzeihe mir, mich dünkt,der meiste Aberglaube würde bei den Unwissendsten undNiedrigsten angetrvffen."
„So ist's freilich, allein diese Letzteren wollen nurvon Dem wissen, was auf ihre Leichtgläubigkeit wirkt,ohne gleich mir ernste und strenge Aufopferungen der Zeitund des Genusses zu machen. Der Kühne, der Entschlos-sene, dessen Geist auf große Zwecke und hohe Träumegerichtet ist — er ist es allein, der den Zauber des Au-genblickes gering achtet, den es drängt, die ferne Zukunft