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Einundsechzigstes Kapitel.
Allcingespräch der Wahrsagerin. — Ei» episodisches Gchcininiß,als TppnS so vieler iin Leben pvrkomincndcr niierklarbarcrDinge. Natclpffc »nd die Prophetin.
Leieestcr-Sqnare hat ein dunkles altes Haus, welchesich so eben besuchte, um mich um so lebhafter an dasseltsame und unglückliche Wesen zu erinnern, welches eineZeitlang die altfränkischen Gemächer desselben bewechutc.Jenes seltsame Wesen war die gebcimnißvolle DameLieht»,r. Sic saß um Mittag allein in ihrem Zimmer,das gegen das Eindringen der Sonnenstrahlen verhangenwar. Nichts wies sich in dem großen melancholischen Ge-mache, das ans der Dame trügerische Kunst im mindestenhingedentet hätte. Ans dem Tische lagen einige Bücherin deutscher Sprache; allein sie enthielten neuere Poesie,und nichts von den veralteten Dogmen der Astrologie. DieEnthusiastin befand sich allein; die Hand unter ihr Kinngestützt, blickte sie in die Leere und schien schweigend dieGedanken zu nähren, die in einem Gehirne hin und Her-zogen, welches seit Jahren seinen zuverlässigen Führerverloren hatte, und einem verödeten Hanse verglichenwerden mogtc, dessen Eigner starb, und in welchem Geister,die nicht diesem Erdenleben angchören, ihre Schaucrwoh-nung genommen haben. Und nimmer entsprach ein Antlitzbesser dem Charakter, den diese seltsame Frau angenommenhatte. Reiches, dunkelbraunes Haar scheitelte sich locker