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5 (1840)
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Fnilfuiidsechzigftes Kapitel.

Godolphms gegcnwärtige GemüthSrichtung. — Das TodtcudettAugust Scwille'S.

Wehl mögte dies Ergebniß eine», neuen Abschnittdes Lebens Gvdolphins gebildet haben, wenn diesem nichtein so frühes Ziel gesteckt worden wäre; auch war seinEhrgeiz durch seine besondere Denkweise so weggcsänftigtnnd weggeglättct worden, und seine ruhige und gleichgül-tige Gcistesstiuunung diente so wenig zu den hitzigen Käm-pfen nnd dem nächtlichen Kriegführen der Parlaments-Politik, daß Gvdolphin schwerlich eine fortgesetzte nndfestgestelitc Auszeichnung auf einer Laufbahn errnngcnhaben würde, die entweder Verstocktheit des Gemüthesoder Enthusiasmus im Vorsatz erfordert, um den wieder-holten Kränkungen nnd Widrigkeiten Stand zu halten,die gemeiniglich auch der glänzendste Neuling zu bestehenhat. Wie die Sache jetzt stand, erzeugte sic in Gvdolphineine ernste und feierliche Gedankenreihe. Er sann überseine Vergangenheit nach, fühlte sich aber nicht dadurchbefriedigt. Ihm war wie jenen Kranken, non denenphysiologische Geschichten erzählen, die Jahre lang in einerErstarrung zubrachten, langsam erwachten, nnd dann dasRegen nnd Stürmen wiedererwecktcr, aber verworrenerEmpfindungen spüren. Vielleicht war Gvdolphin von derNatur zu einem Poeten ausersehen, denn, mit Ausnahmeder Liebe znm Ruhme, waren alle poetischen Charakterznge