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phins zu der Gattin keineswegs förderlich. Godolphinin seiner Empfänglichkeit für Kälte, in seiner Verfeme rrung nnd seinen überspannten Anforderungen, glaubtefestiglich, daß Constanze ihn nicht mehr liebte, daß siedas mit ihm geschlossene Bündniß bereuet?. Sein Stolzwar gegen sie bewaffnet, und eifrig suchte er Schauplätzeauf, wo für den bewunderten, ritterlichen, sunkeludenGodolphin Alles eitel Sächeln und Sonnenschein war.
Dazu nagte noch ein anderer Umstand lhm bitterlicham Herzen. Er hatte zum Ankauf eines gewissen bc-rühmten Kunstwerkes gewünscht eine große Geldsummeaufzunchmcn, welches nur unter ausdrücklicher ZustimmungConstanzens geschehen konnte. Als er dieser seine Absichteröffnet-, gab sic ihm zwar keine Weigerung zu erkennen,jedoch zögerte sie, schien verlegen zu sepn, und er hielt siefür unzufrieden. Seine Delieatcsse ward dadurch gereizt,nnd er berührte den Punkt nicht wieder : ärgerte sich je-doch im Stillen über Constanzens Zurückhaltung i» dieserSache. Nichts vergißt der Stolze weniger als einenRepuls in Geldangelegenheiten. Doch gewahrte Godol-phin später, wie sehr er über dielen Punkt seiner GattinUnrecht gethau hatte.
Während nun Beiden so die Zeit verflog, fühltenBeide ein inneres Sehnen zu einander, und wären sie aufeine wüste Insel verseht worden — hätten sic Muße nndGelegenheit zu freiem fcssellosen Umgang und Gedanken-Austausch gehabt, so.würden sie beiderseits sich verwun-dert haben, sich noch immer herzlich geliebt zu finden, und