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4 (1840)
Entstehung
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Lucilla durch ihre Augst und ihren Schrecken aus de» Ban-den des Schlafes erläset — sie erwachte.

Es tagte beinahe, aber die Heiterkeit deS vvrhcr-gegangcnen Abends war dahin; der Regen fiel in Strö-men, und das Haus wankre schier vor dem Grimme desNachtsturmcs. Wahrscheinlich hatte diese Umwandlungder Natur ans den letzteren Theil des Traumes Lucillenseingewirkt. Lucilla aber dachte an keine natürliche Auf-lösung der Bisivn, die ihr im Schlafe geworden war. Tau-sendfache unaussprechliche Furcht — mehr für Gvdolphtnals für sich selbst — oder wenn für sich selbst, doch nur inVerbindung mit ihm — maßte sich despotische Gewaltüber alle ihre Gedanken an. Nicht länger konnte sie indem dunkeln, erschütternden Bangen beharren; ihr frühergehegter Vorsatz ward zn festem Entschlüsse; sie wolltenach Rom — sie wollte Godolphin sehen. Sie verließihr Lager, weckte ihre Dienerin, und schickte sich sonderVerzug zur Reise an.

ZwenindvicrzigsteS Kapitel.

Freude und Verzweiflung.

Es war gegen Abend, als Lucilla einige Secundcnan der Thür stillstand, die in Godolphins Zimmer führte.Endlich raffte sie ihren Mnth zusammen. Der Diener,der ihr öffnete, war ein Liebling Godolphins, und hoch-